Was bedeutet das?
Würgen bezeichnet krampfartige Bewegungen von Rachen, Zwerchfell und Bauchmuskeln, die häufig einem Erbrechen vorausgehen, aber auch allein auftreten können. Es kann durch einen Reiz im Rachen, einen Fremdkörper, Husten oder eine Magenreizung ausgelöst werden. Erfolgloses, wiederholtes Würgen ohne Auswurf ist besonders bei großen Hunden ein wichtiges Warnzeichen, da es auf eine Magendrehung hindeuten kann. Deshalb sollte man die Begleitumstände genau beobachten und nicht vorschnell als harmlos abtun. Entscheidend ist, ob das Würgen einmalig bleibt oder sich wiederholt und ob dabei etwas hervorgebracht wird. Achten Sie zudem auf den Bauchumfang und die Atmung, da diese wichtige Hinweise auf die Dringlichkeit geben.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie darauf, ob beim Würgen etwas hervorgebracht wird und wie häufig es auftritt.
- erfolgloses Würgen ohne Auswurf versus tatsächliches Erbrechen
- Zusammenhang mit dem Fressen oder Trinken
- Begleitsymptome wie Husten, Atemnot oder aufgeblähter Bauch
- Anzeichen für einen Fremdkörper im Maul oder Rachen
- Allgemeinbefinden Ihres Hundes
Würgen beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Lassen Sie Ihren Hund rasch untersuchen, wenn das Würgen wiederholt und erfolglos ist, mit einem aufgeblähten Bauch einhergeht oder Atemnot auftritt. Hier ist zügiges Handeln wichtig, da sich dahinter ernste Ursachen verbergen können. Als eindeutige Alarmzeichen gelten wiederholtes erfolgloses Würgen ohne Auswurf, Würgen zusammen mit einem aufgeblähten Bauch sowie Atemnot oder bläuliche Schleimhäute während des Würgens. Treten diese Zeichen auf, sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe suchen und nicht abwarten. Beobachten Sie zugleich, ob Ihr Hund unruhig wirkt, hechelt oder sich der Bauch prall anfühlt. Je genauer Sie den Ablauf und die Begleitumstände schildern können, desto besser lässt sich einschätzen, wie dringend die Lage ist.