Was bedeutet das?
Von Verstopfung spricht man, wenn ein Hund seltener, sehr harten oder gar keinen Kot absetzt und sich dabei sichtlich anstrengt. Ursachen reichen von zu wenig Flüssigkeit und Bewegung über verschluckte Fremdkörper bis hin zu Erkrankungen im Beckenbereich. Bleibt der Kotabsatz länger aus, kann sich der Darm aufstauen und Beschwerden bereiten. In den meisten Fällen lässt sich die Situation gut beobachten, sollte aber nicht dauerhaft ignoriert werden.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie das Absetzverhalten und die Beschaffenheit des Kots.
- wann zuletzt normal Kot abgesetzt wurde
- erfolgloses oder schmerzhaftes Pressen
- Konsistenz und Menge des abgesetzten Kots
- Fress- und Trinkverhalten
- mögliche Aufnahme von Knochen oder Fremdmaterial
Wann zum Tierarzt
Suchen Sie tierärztlichen Rat, wenn Ihr Hund mehrere Tage keinen Kot absetzt, stark presst oder zusätzlich erbricht und Bauchschmerzen zeigt. Wiederkehrende Verstopfung sollte abgeklärt werden.