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Häufiger Urinabsatz bei Exoten: mögliche Ursachen

Tierart:Exoten

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was bedeutet das?

Häufiger Urinabsatz bedeutet, dass das Tier öfter als gewohnt Urin lässt, oft nur in kleinen Mengen und manchmal an ungewohnten Stellen. Das kann auf eine Blasenentzündung hinweisen, bei der die gereizte Blase häufigen Harndrang auslöst, oder auf eine Nieren- oder Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper mehr Flüssigkeit ausscheidet. Auch Blasengrieß oder Blasensteine können den Harndrang erhöhen. Die Bandbreite reicht von einer vorübergehenden Reizung bis zu ernsteren Erkrankungen, die eine Behandlung brauchen. Wichtig ist zu unterscheiden, ob das Tier tatsächlich mehr Urin absetzt oder nur häufig erfolglos presst. Beobachten Sie deshalb Menge, Farbe und Geruch des Urins sowie ob das Tier beim Urinieren Schmerzen zeigt oder unruhig wirkt.

Worauf Sie achten sollten

Beobachten Sie Häufigkeit und Menge:

  • Setzt das Tier oft nur kleine Mengen Urin ab?
  • Presst es dabei oder zeigt es Unbehagen?
  • Trinkt es gleichzeitig mehr als sonst?

Häufiger Urinabsatz (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?

Lassen Sie häufigen Urinabsatz tierärztlich abklären, wenn er über einige Tage anhält, sich verstärkt oder mit verändertem Trinkverhalten einhergeht, denn dahinter können Blase, Nieren oder Stoffwechsel stehen. Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin, besonders wenn das Tier beim Urinieren presst, Schmerzen zeigt oder der Urin blutig, trüb oder ungewöhnlich riecht. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Tier häufig presst, aber kein Urin mehr abgeht, oder wenn zusätzlich Schmerzen und Apathie auftreten, denn ein Harnverhalt ist lebensbedrohlich. Fahren Sie in diesem Fall umgehend in eine Praxis oder Klinik. Bis dahin hilft es, den Urinabsatz genau zu beobachten und wenn möglich eine frische Urinprobe für die Untersuchung mitzunehmen.

Wann ist es ein Notfall?
  • Häufiges Pressen ohne Urinabsatz
  • Begleitend Schmerzen oder Apathie

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.