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Blasensteine bei Exoten: Warnzeichen und was jetzt wichtig ist

Exoten★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Blasensteine bei Exoten, fachlich Urolithiasis genannt, sind feste Ablagerungen, die sich in der Harnblase bilden. Sie entstehen, wenn bestimmte Mineralstoffe im Harn auskristallisieren und sich zu Steinen unterschiedlicher Größe zusammenlagern, begünstigt unter anderem durch die Fütterung, den Flüssigkeitshaushalt oder den Harn-pH-Wert. Die Steine reizen die Blasenwand und können den Harnabsatz schmerzhaft erschweren, häufig zeigt sich dann Blut im Urin. Im ungünstigen Fall verlegen sie den Harnabgang ganz, sodass kein Urin mehr abgesetzt werden kann. Für das Tier ist dies äußerst schmerzhaft, und ein vollständiger Harnverhalt belastet den gesamten Kreislauf sehr rasch. Ein vollständig blockierter Harnabsatz kann sich innerhalb kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand entwickeln und muss dann dringend behandelt werden.

Typische Anzeichen

Folgende Anzeichen können auftreten:

  • erfolgloses Pressen beim Harnabsatz
  • blutiger Urin
  • Schmerzäußerungen
  • häufiges Lecken am Genitalbereich
  • Schwäche

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • ungeeignete, mineralreiche Ernährung
  • zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • Harnwegsinfektionen
  • Stoffwechselstörungen

Was Sie tun können

Sorgen Sie für ausreichend frisches Wasser und eine geeignete Ernährung. Beobachten Sie den Harnabsatz genau.

Blasensteine bei Exoten (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?

Ein blockierter Harnabsatz ist ein Notfall und muss sofort tierärztlich behandelt werden. Suchen Sie umgehend eine Praxis auf, wenn Ihr Tier trotz sichtbaren Pressens keinen oder nur tröpfchenweise Harn absetzt, wenn Blut im Urin erscheint, wenn es sichtlich Schmerzen zeigt, unruhig ist oder rasch schwächer wird. Ein vollständiger Harnverhalt ist lebensbedrohlich, da sich giftige Stoffe im Körper stauen und der Kreislauf zunehmend belastet wird. Warten Sie in diesem Fall keinesfalls ab und versuchen Sie nicht, selbst einzugreifen. Auch bei häufigem, erschwertem oder schmerzhaftem Harnabsatz ohne vollständige Blockade sollten Sie Ihr Tier zeitnah vorstellen. Über eine Untersuchung, häufig mit bildgebenden Verfahren, lassen sich Blasensteine feststellen und die passende Behandlung fachkundig einleiten.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.