Was bedeutet das?
Verklebte Augen entstehen, wenn vermehrtes Sekret an den Lidern eintrocknet und diese miteinander verkleben. Häufig liegt eine Reizung oder Entzündung der Bindehaut zugrunde, manchmal auch ein gestörter Tränenabfluss. Da hinter wiederkehrender Verklebung eine behandlungsbedürftige Augenentzündung stecken kann, sollte das Symptom beobachtet und bei Verschlechterung abgeklärt werden.
Worauf Sie achten sollten
Reinigen Sie das Auge bei Bedarf vorsichtig mit lauwarmem Wasser und achten Sie auf folgende Punkte:
- Farbe des Sekrets (klar, gelblich oder eitrig)
- Ob ein oder beide Augen verklebt sind
- Rötung, Schwellung oder Zukneifen des Auges
- Wie oft die Verklebung erneut auftritt
- Ob der Hund das Auge reibt oder lichtscheu wirkt
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie die Augen untersuchen, wenn das Sekret eitrig ist, das Auge schmerzt oder sich die Verklebung wiederholt. Bei stark gerötetem, kaum zu öffnendem Auge sollten Sie zeitnah Rat einholen.