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Bindehautentzündung beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Konjunktivitis · rote Augen

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Bindehautentzündung, fachlich Konjunktivitis genannt, ist eine Entzündung der zarten Schleimhaut, die das Augenlid von innen auskleidet und einen Teil des Augapfels bedeckt. Diese Bindehaut reagiert auf Reize empfindlich, wird dann stärker durchblutet und schwillt an, wodurch das Auge gerötet erscheint und vermehrt tränt. Auslöser können Zugluft, Staub, Fremdkörper, Allergien oder Krankheitserreger sein. Meist ist nur ein Auge betroffen, es können aber auch beide gleichzeitig gereizt sein. Für sich genommen ist die Bindehautentzündung meist harmlos und gut behandelbar. Sie kann jedoch auch ein Hinweis auf ein tiefer liegendes Augenproblem sein, etwa eine Verletzung oder eine Erkrankung im Inneren des Auges. Für den Hund ist das gereizte Auge oft unangenehm und juckt oder brennt, weshalb die Ursache im Zweifel geklärt werden sollte.

Typische Anzeichen

Eine Bindehautentzündung zeigt sich an mehreren typischen Veränderungen am Auge.

  • gerötete, geschwollene Bindehaut
  • vermehrter, teils schleimig-eitriger Augenausfluss
  • häufiges Blinzeln oder Zukneifen des Auges
  • Reiben mit der Pfote oder an Möbeln
  • verklebte Lider, besonders nach dem Schlafen

Mögliche Ursachen

Hinter einer Bindehautentzündung können ganz unterschiedliche Auslöser stecken.

  • Zugluft, Staub, Pollen oder andere Reizstoffe
  • Fremdkörper wie Grannen oder Sandkörner im Auge
  • bakterielle oder virale Infektionen
  • Allergien
  • Folge anderer Augenprobleme wie trockenem Auge oder Lidfehlstellungen

Was Sie tun können

Sie können das Auge vorsichtig mit einer sterilen Kochsalzlösung und einem fusselfreien Tuch von außen nach innen säubern und Ihren Hund am Reiben hindern, etwa durch einen Halskragen. Achten Sie darauf, dass kein Zug oder Staub das Auge zusätzlich reizt, und beobachten Sie, ob nur ein oder beide Augen betroffen sind. Verwenden Sie keine Tropfen aus der Hausapotheke ohne Rücksprache.

Bindehautentzündung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Suchen Sie tierärztlichen Rat, wenn die Rötung länger als ein bis zwei Tage anhält, sich verschlimmert, eitriger Ausfluss auftritt oder Ihr Hund das betroffene Auge auffällig zukneift oder daran reibt. Auch wenn beide Augen betroffen sind oder sich die Beschwerden wiederholen, ist eine Abklärung ratsam, um die Ursache gezielt anzugehen. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn zusätzlich eine plötzliche starke Schwellung, sichtbare Schmerzen, eine Trübung der Augenoberfläche oder eine Verletzung erkennbar sind. In diesen Fällen sollte das Auge zeitnah untersucht werden, da sich dahinter ein ernsteres Problem verbergen kann. Hindern Sie Ihren Hund bis zur Untersuchung möglichst am Reiben, und holen Sie im Zweifel lieber einmal zu früh als zu spät tierärztlichen Rat ein.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.