VetGuru

Steifer Gang beim Hund

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Beobachten
Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was bedeutet das?

Ein steifer Gang beschreibt eine eingeschränkte, unrunde Beweglichkeit, bei der die Bewegungen Ihres Hundes weniger geschmeidig wirken. Häufig steckt eine Reizung oder ein Verschleiß von Gelenken oder der Wirbelsäule dahinter, manchmal auch eine Muskelverspannung. Steifheit ist ein wichtiges Frühzeichen, weil sie auf einen schwelenden, oft chronischen Prozess hinweisen kann. Da sie sich schleichend entwickelt, wird sie leicht als normales Älterwerden abgetan.

Worauf Sie achten sollten

Beobachten Sie, wann und wie ausgeprägt die Steifheit ist.

  • Ob die Steifheit vor allem morgens oder nach dem Liegen auftritt und sich beim Loslaufen bessert
  • Ob bestimmtes Wetter oder Kälte die Beschwerden verstärkt
  • Ob Ihr Hund langsamer wird, Treppen meidet oder beim Aufstehen zögert
  • Veränderungen der Muskulatur, etwa ein Abbau an Hinterläufen oder Rücken
  • Ob die Bewegungsfreude insgesamt nachlässt

Wann zum Tierarzt

Wenn die Steifheit über mehrere Tage anhält, zunimmt oder den Alltag Ihres Hundes einschränkt, ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll. Kommen Schmerzen, Fieber oder Teilnahmslosigkeit hinzu, sollten Sie nicht zu lange warten.

Mögliche Ursachen

Wann ist es ein Notfall?
  • Steifheit zusammen mit starken Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit
  • Plötzliche Steifheit mit Fieber oder Apathie
Teilen:WhatsAppFacebookX E-Mail

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.