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Ohrentzündung beim Hund: Anzeichen und was hilft

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Daniela RoseTierärztlich geprüft von Daniela RoseTierärztin für Kleintiere (GPCertSAM)
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Eine Ohrentzündung beim Hund bedeutet, dass der Gehörgang gereizt und entzündet ist. Typisch sind Rötung, Wärme, unangenehmer Geruch, vermehrtes Ohrenschmalz oder Sekret sowie Juckreiz und Schmerz. Betroffene Hunde schütteln den Kopf, kratzen sich am Ohr oder halten den Kopf schief. Hinter der Entzündung stehen oft Allergien, Hefepilze wie Malassezien, Bakterien, Milben oder Feuchtigkeit im Ohr. Die Anatomie mancher Rassen mit engen oder behaarten Gehörgängen begünstigt Beschwerden zusätzlich. Unbehandelt kann sich die Entzündung in tiefere Ohrabschnitte ausbreiten und schmerzhaft werden. Eine Ohrentzündung ist ein beobachtbares Anzeichen mehrerer möglicher Ursachen und keine endgültige Diagnose; die genaue Ursache und Behandlung muss tierärztlich abgeklärt werden, damit sie nicht chronisch wird.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie darauf, ob ein oder beide Ohren betroffen sind und ob sie gerötet, geschwollen, warm oder verschmutzt wirken. Beobachten Sie Geruch, Farbe und Menge von Ohrenschmalz oder Sekret. Notieren Sie, ob der Hund den Kopf schüttelt, sich kratzt, den Kopf schief hält oder Berührung am Ohr meidet. Prüfen Sie, ob er sich anders verhält, etwa gereizt reagiert oder schlechter hört. Halten Sie fest, ob solche Beschwerden schon früher auftraten, da wiederkehrende Ohrentzündungen oft auf Allergien hinweisen. Reinigen Sie das Ohr nicht mit Wattestäbchen, um es nicht zusätzlich zu reizen.

Ohrentzündung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Vereinbaren Sie zeitnah, möglichst innerhalb weniger Tage, einen Termin, denn eine Ohrentzündung ist schmerzhaft und kann sich verschlimmern. Gehen Sie rasch, wenn der Hund starke Schmerzen zeigt, das Ohr stark riecht oder blutig-eitrig absondert, wenn er den Kopf dauerhaft schief hält, das Gleichgewicht verliert oder plötzlich schlechter hört. Solche Zeichen können auf eine tiefer reichende Entzündung hindeuten. Warten Sie nicht ab und verwenden Sie keine Ohrentropfen oder Hausmittel auf eigene Faust, da manche bei verletztem Trommelfell schaden. Bei wiederkehrenden Ohrentzündungen sollte zudem die zugrunde liegende Ursache, etwa eine Allergie, tierärztlich abgeklärt werden, um Rückfälle zu vermeiden.

Wann ist es ein Notfall?
  • Kopfschiefhaltung mit Gleichgewichtsverlust
  • Starke Schmerzen und blutig-eitriger Ausfluss
  • Plötzlich deutlich vermindertes Hören

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.