Was bedeutet das?
Häufiges Ohrenschütteln ist meist ein Zeichen dafür, dass die Ohren Ihres Hundes jucken, schmerzen oder gereizt sind. Als Anzeichen bedeutet es, dass im Ohr etwas als störend empfunden wird. Mögliche Ursachen sind eine Entzündung des Gehörgangs, Ohrmilben, ein Fremdkörper wie eine Grasgranne oder ein vermehrter Aufbau von Ohrenschmalz. Auch Allergien können hinter wiederkehrendem Schütteln stehen. Anhaltendes, kräftiges Schütteln ist nicht nur unangenehm, es kann auch zu einer Blutansammlung und Schwellung an der Ohrmuschel führen. Deshalb ist häufiges Ohrenschütteln ein wichtiges Beobachtungssignal, hinter dem sich gut behandelbare Ohrprobleme verbergen können. Achten Sie darauf, ob ein Ohr gerötet ist, riecht oder Ihr Hund es berühren lässt.
Worauf Sie achten sollten
Schauen Sie sich die Ohren Ihres Hundes vorsichtig an.
- Ob ein oder beide Ohren betroffen sind
- Ob der Gehörgang gerötet, verschmutzt oder verklebt ist
- Ob ein unangenehmer Geruch oder vermehrtes Sekret auffällt
- Ob Ihr Hund den Kopf schief hält oder das Ohr berühren lässt
- Begleitzeichen wie Kratzen, Schmerz oder Schwellung
Ohrenschütteln beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Gelegentliches Ohrenschütteln ist normal, doch häufiges oder zunehmendes Schütteln sollten Sie beobachten und bei Anzeichen eines Ohrproblems abklären lassen. Suchen Sie eine Praxis auf, wenn das Schütteln anhält, immer wieder auftritt oder mit Rötung, Geruch, dunklem Sekret oder häufigem Kratzen am Ohr einhergeht. Achten Sie auch darauf, ob Ihr Hund den Kopf schiefhält oder das Ohr berührungsempfindlich ist. Eine zeitnahe Abklärung ist wichtig, wenn starke Schmerzen, eine deutliche Kopfschiefhaltung oder eine sichtbare Schwellung der Ohrmuschel hinzukommen. Als dringlicher gelten Ohrenschütteln mit starkem Schmerz und Kopfschiefhaltung sowie plötzliches heftiges Schütteln mit anschließender Schwellung der Ohrmuschel. In diesen Fällen sollten Sie nicht länger abwarten, damit sich das Ohrproblem nicht verschlimmert.