Was bedeutet das?
Kreislaufprobleme bedeuten, dass die Versorgung des Körpers mit Blut und Sauerstoff beeinträchtigt ist. Bemerkbar macht sich das durch Schwäche, Taumeln, schnelle oder flache Atmung, blasse Schleimhäute, kühle Gliedmaßen, einen schnellen Puls oder zunehmende Teilnahmslosigkeit. Ursachen können Herzerkrankungen, Flüssigkeits- oder Blutverlust etwa durch innere Blutungen, Schockzustände, schwere Infektionen oder Vergiftungen sein. Da der Kreislauf dafür sorgt, dass lebenswichtige Organe wie Gehirn, Herz und Nieren ausreichend durchblutet werden, sind deutliche Störungen immer ernst zu nehmen. Kreislaufprobleme können sich zudem innerhalb kurzer Zeit rasch verschlechtern und in einen lebensbedrohlichen Schock münden. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen früh zu erkennen und das Allgemeinbefinden des Hundes aufmerksam zu beobachten.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie auf Anzeichen einer gestörten Durchblutung.
- Schwäche, Taumeln oder Zusammenbruch
- blasse, graue oder bläuliche Schleimhäute
- kalte Pfoten oder Ohren
- schnelle oder flache Atmung
- Teilnahmslosigkeit oder Unruhe
Kreislaufprobleme beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Stellen Sie Ihren Hund zeitnah tierärztlich vor, wenn Sie Anzeichen für Kreislaufprobleme bemerken, etwa blasse Schleimhäute zusammen mit Schwäche, Taumeln, schneller Atmung oder auffälliger Teilnahmslosigkeit. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich ein Fortschreiten verhindern. Zu einem sofortigen Notfall wird die Situation bei sehr blassen Schleimhäuten mit ausgeprägter Schwäche, bei Taumeln bis zum Zusammenbruch oder wenn der Puls schnell und kaum tastbar ist und die Gliedmaßen sich kalt anfühlen – das können Zeichen eines drohenden Schocks sein. Dann zählt jede Minute. Halten Sie Ihren Hund bis zur Vorstellung ruhig und warm, vermeiden Sie jede Anstrengung und Aufregung und kündigen Sie Ihr Kommen in der Praxis oder Klinik möglichst vorab an.