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Herzschwäche beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Herzinsuffizienz · Kongestive Herzinsuffizienz · Herzmuskelschwäche

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Herzinsuffizienz, im Alltag Herzschwäche genannt, bedeutet, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut durch den Körper zu pumpen. Dadurch werden Organe und Muskeln schlechter mit Sauerstoff versorgt, was die Leistungsfähigkeit des Hundes mindert. Zugleich kann sich Flüssigkeit in der Lunge oder im Bauchraum stauen, weil das Blut nicht mehr richtig weitertransportiert wird. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam über Monate bis Jahre, oft als Folge eines schwächer werdenden Herzmuskels oder undichter Herzklappen. Sie schreitet also allmählich voran, statt plötzlich aufzutreten. Eine Herzschwäche ist eine ernste, fortschreitende Erkrankung, mit der viele Hunde bei guter Begleitung dennoch noch lange leben können. Wie stark sie sich auswirkt, hängt vom Stadium und vom Verlauf der Erkrankung ab.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden entstehen vor allem durch den Rückstau von Blut und Flüssigkeit. Typische Anzeichen sind:

  • Husten, besonders nachts oder nach Anstrengung
  • schnellere oder angestrengte Atmung, auch in Ruhe
  • nachlassende Belastbarkeit und schnelle Erschöpfung beim Spaziergang
  • bläulich verfärbte Schleimhäute oder Schwächeanfälle
  • ein zunehmend dicker werdender Bauch durch Flüssigkeitsansammlung

Mögliche Ursachen

Eine Herzschwäche kann verschiedene Grunderkrankungen haben. Mögliche Ursachen sind:

  • degenerative Veränderungen der Herzklappen, vor allem bei kleineren Rassen
  • eine Erweiterung und Schwäche des Herzmuskels (dilatative Kardiomyopathie), häufiger bei großen Rassen
  • angeborene Herzfehler
  • chronischer Bluthochdruck oder bestimmte Stoffwechselerkrankungen
  • altersbedingter Verschleiß des Herzens

Was Sie tun können

Achten Sie auf eine ruhige, stressarme Umgebung und vermeiden Sie Überanstrengung, insbesondere bei Hitze. Beobachten Sie die Atmung Ihres Hundes in Ruhe, denn eine dauerhaft erhöhte Atemfrequenz im Schlaf kann ein wichtiges Warnsignal sein. Halten Sie tierärztliche Kontrolltermine konsequent ein und führen Sie verordnete Maßnahmen genau wie besprochen fort.

Herzschwäche beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einer Herzschwäche sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe suchen, wenn Ihr Hund plötzlich schwer atmet, blaue oder blasse Schleimhäute zeigt, zusammenbricht oder erkennbar in Atemnot gerät. Diese Zeichen können auf einen akuten Notfall hindeuten, bei dem sich Flüssigkeit in der Lunge staut und rasches Handeln nötig ist. Warten Sie in solchen Fällen nicht ab, sondern suchen Sie sofort Hilfe, auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten. Auch abseits akuter Notlagen ist eine zeitnahe Vorstellung wichtig, wenn Ihr Hund zunehmend hustet, deutlich weniger belastbar ist oder sein Bauch dicker wird. Da die Erkrankung langsam fortschreitet, hilft eine frühzeitige Vorstellung, den Verlauf einzuschätzen und die Begleitung anzupassen. Verschlechtert sich der Zustand spürbar, sollten Sie nicht bis zum nächsten regulären Termin warten.

Wann wird es zum Notfall?
  • Plötzliche schwere Atemnot auch in Ruhe
  • Blasse oder bläuliche Schleimhäute
  • Zusammenbruch oder Ohnmacht
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.