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Herzschwäche beim Hund

auch: Herzinsuffizienz · Kongestive Herzinsuffizienz · Herzmuskelschwäche

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Herzinsuffizienz, im Alltag Herzschwäche genannt, bedeutet, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut durch den Körper zu pumpen. Dadurch werden Organe und Muskeln schlechter mit Sauerstoff versorgt, und es kann sich Flüssigkeit in der Lunge oder im Bauchraum stauen. Die Erkrankung entwickelt sich meist langsam über Monate bis Jahre, oft als Folge eines schwächer werdenden Herzmuskels oder undichter Herzklappen. Eine Herzschwäche ist eine ernste, fortschreitende Erkrankung, mit der viele Hunde bei guter Begleitung dennoch noch lange leben können.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden entstehen vor allem durch den Rückstau von Blut und Flüssigkeit. Typische Anzeichen sind:

  • Husten, besonders nachts oder nach Anstrengung
  • schnellere oder angestrengte Atmung, auch in Ruhe
  • nachlassende Belastbarkeit und schnelle Erschöpfung beim Spaziergang
  • bläulich verfärbte Schleimhäute oder Schwächeanfälle
  • ein zunehmend dicker werdender Bauch durch Flüssigkeitsansammlung

Mögliche Ursachen

Eine Herzschwäche kann verschiedene Grunderkrankungen haben. Mögliche Ursachen sind:

  • degenerative Veränderungen der Herzklappen, vor allem bei kleineren Rassen
  • eine Erweiterung und Schwäche des Herzmuskels (dilatative Kardiomyopathie), häufiger bei großen Rassen
  • angeborene Herzfehler
  • chronischer Bluthochdruck oder bestimmte Stoffwechselerkrankungen
  • altersbedingter Verschleiß des Herzens

Was Sie tun können

Achten Sie auf eine ruhige, stressarme Umgebung und vermeiden Sie Überanstrengung, insbesondere bei Hitze. Beobachten Sie die Atmung Ihres Hundes in Ruhe, denn eine dauerhaft erhöhte Atemfrequenz im Schlaf kann ein wichtiges Warnsignal sein. Halten Sie tierärztliche Kontrolltermine konsequent ein und führen Sie verordnete Maßnahmen genau wie besprochen fort.

Wann zum Tierarzt

Suchen Sie umgehend tierärztliche Hilfe, wenn Ihr Hund plötzlich schwer atmet, blaue Schleimhäute zeigt, zusammenbricht oder erkennbar in Atemnot gerät. Auch bei zunehmendem Husten, deutlich nachlassender Belastbarkeit oder einem dicker werdenden Bauch ist eine zeitnahe Vorstellung wichtig.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.