Was bedeutet das?
Ein Knoten in der Haut ist eine umschriebene Verdickung oder Umfangsvermehrung, die ganz unterschiedlicher Natur sein kann. Mögliche Hintergründe reichen von harmlosen Fettgewebsknoten und Zysten bis zu entzündlichen Prozessen oder Tumoren. Weil das äußere Erscheinungsbild allein keine sichere Einordnung erlaubt, lässt sich von außen nicht beurteilen, was hinter einem Knoten steckt. Deshalb sollte jede neue Umfangsvermehrung beobachtet werden. Manche Knoten bleiben über lange Zeit unverändert, andere wachsen, verändern ihre Form oder werden offen. Ein Knoten verdient Beachtung, weil eine frühzeitige Abklärung wichtig sein kann, um die Art zu bestimmen. Achten Sie darauf, ob der Knoten wächst, sich verschiebt, ob die Haut darüber intakt ist und ob Ihr Hund an der Stelle leckt.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten und beschreiben Sie den Knoten möglichst genau.
- Wie groß er ist und ob er sich über Wochen verändert
- Ob er sich weich oder hart, verschieblich oder festgewachsen anfühlt
- Ob die Haut darüber gerötet, offen oder verändert ist
- Ob Ihr Hund an der Stelle leckt oder Schmerz zeigt
- Ob weitere Knoten an anderen Stellen vorhanden sind
Knoten in der Haut beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Lassen Sie jeden neu entdeckten oder sich verändernden Knoten tierärztlich untersuchen, damit seine Art bestimmt werden kann. Beobachten Sie, ob der Knoten wächst, seine Form oder Farbe verändert, ob die Haut darüber intakt bleibt und ob Ihr Hund Schmerzen zeigt. Bei raschem Wachstum, offenen oder blutenden Stellen oder schlechtem Allgemeinbefinden ist eine zeitnahe Abklärung wichtig. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn ein Knoten schnell wächst und offen oder blutend ist oder wenn er von einem starken Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit begleitet wird. In diesen Fällen sollten Sie nicht abwarten. Aber auch ein kleiner, scheinbar harmloser Knoten gehört untersucht, da sich sein Charakter nur durch eine tierärztliche Abklärung zuverlässig bestimmen lässt.