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Hauttumor beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Hautgeschwulst · Hautneubildung · Tumor der Haut

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Inken BorgmeierTierärztlich geprüft von Inken BorgmeierTierärztin mit Schwerpunkt Dermatologie (GPCert Derm)
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Hauttumor ist eine Neubildung von Gewebe in oder auf der Haut Ihres Hundes, die als kleines Knötchen oder als größere Wucherung sichtbar werden kann. Die Haut ist das größte Organ und vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, weshalb Tumoren hier vergleichsweise häufig auftreten. Bei einer solchen Neubildung wächst Gewebe, das nicht mehr der normalen Struktur der Haut entspricht. Ein Hauttumor kann sowohl gutartig als auch bösartig sein, und das äußere Erscheinungsbild allein erlaubt keine sichere Beurteilung seiner Art. Die Bandbreite reicht von kleinen, langsam wachsenden Knötchen bis zu rasch größer werdenden Veränderungen, die auch nässen oder aufbrechen können. Für Ihren Hund bedeutet ein Hauttumor je nach Art ganz unterschiedliche Folgen, weshalb jede auffällige Veränderung der Haut aufmerksam beobachtet werden sollte.

Typische Anzeichen

Hauttumoren zeigen sich als sichtbare oder tastbare Veränderungen der Haut. Achten Sie auf:

  • neu auftretende Knoten, Wucherungen oder Umfangsvermehrungen
  • Veränderungen in Größe, Form oder Farbe
  • schlecht heilende oder nässende Stellen
  • Haarverlust über der Veränderung
  • Lecken oder Kratzen an der betroffenen Stelle

Mögliche Ursachen

Die Entstehung von Hauttumoren kann viele Ursachen haben. Mögliche Einflüsse sind:

  • höheres Lebensalter
  • erbliche Veranlagung bei bestimmten Rassen
  • chronische Reizung oder Entzündung der Haut
  • intensive Sonneneinstrahlung auf wenig behaarten Stellen
  • hormonelle Faktoren

Was Sie tun können

Kontrollieren Sie die Haut Ihres Hundes regelmäßig beim Streicheln oder Bürsten und notieren Sie auffällige Stellen. Halten Sie Größe und Aussehen fest, am besten mit Datum, um Veränderungen zu bemerken. Versuchen Sie, das Lecken oder Kratzen an der Stelle zu unterbinden.

Hauttumor beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Grundsätzlich sollten Sie jeden neuen oder sich verändernden Hautknoten bei Ihrem Hund tierärztlich abklären lassen, da das Aussehen allein keine sichere Beurteilung zulässt. Besonders bei schnellem Wachstum, bei nässenden oder wund werdenden Stellen sowie bei Knoten, die Ihren Hund erkennbar stören, ist eine zeitnahe Untersuchung wichtig. Auch wenn eine Veränderung über längere Zeit bestehen bleibt, sollten Sie sie nicht unbeobachtet lassen, und achten Sie darauf, ob sich Farbe, Form oder Oberfläche eines bestehenden Knotens verändern. Zu einem sofortigen Notfall wird die Lage, wenn eine Wucherung stark blutet oder aufplatzt, wenn sie sehr schnell wächst und sich der Allgemeinzustand deutlich verschlechtert oder wenn Ihr Hund blasse Schleimhäute und Anzeichen einer Kreislaufschwäche zeigt. In diesen Fällen sollten Sie ohne Verzögerung eine Tierarztpraxis oder Klinik aufsuchen.

Wann wird es zum Notfall?
  • Stark blutende oder aufgeplatzte Wucherung
  • Sehr schnelles Wachstum mit deutlicher Verschlechterung
  • Kreislaufschwäche oder blasse Schleimhäute
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.