Was bedeutet das?
Eine geschwollene Pfote oder Zehe ist deutlich dicker als normal und weist auf eine Entzündung, Verletzung oder einen Abszess hin. Häufig steckt eine kleine Wunde, ein eingetretener Fremdkörper, eine Prellung oder ein Bruch dahinter, in den Eiterbakterien eingedrungen sind. Auch wund gelegene Fußballen, etwa durch ungeeigneten Bodengrund oder Übergewicht, können anschwellen und sich entzünden. Die betroffene Pfote ist oft warm, gerötet und schmerzhaft, sodass das Tier sie schont, hochhält oder humpelt. Manchmal ist eine Wunde oder eine eitrige Stelle sichtbar. Weil unbehandelte Entzündungen sich ausbreiten und tiefer gelegene Strukturen schädigen können, ist es wichtig, Wärme, Größe der Schwellung, Belastung der Pfote und den Allgemeinzustand aufmerksam zu beobachten.
Worauf Sie achten sollten
Untersuchen Sie die Pfote:
- Schwellung, Rötung oder Wärme
- Offene Wunde oder Eiter
- Schonung beim Auftreten
- Fehlstellung der Zehen
Geschwollene Pfote bei Nagetieren: Wann muss ich zum Tierarzt?
Eine geschwollene, schmerzhafte Pfote sollte zeitnah tierärztlich versorgt werden, da hinter der Schwellung oft eine Entzündung oder ein Abszess steckt, der ohne Behandlung fortschreitet. Warten Sie nicht ab, ob die Schwellung von selbst zurückgeht, vor allem wenn das Tier die Pfote deutlich schont, humpelt oder sie nicht mehr belastet. Achten Sie auf begleitende Zeichen wie Wärme, Rötung, eine offene Wunde oder ein verändertes Fress- und Ruheverhalten. Zum dringlichen Fall wird es, wenn eine stark geschwollene Pfote mit Eiter und Lahmheit vorliegt, denn dann besteht die Gefahr, dass sich die Infektion ausbreitet. Halten Sie das Gehege bis zum Termin sauber und weich gepolstert, um zusätzlichen Druck zu vermeiden, und bringen Sie das Tier zügig in eine Praxis oder Klinik.