Was bedeutet das?
Fettige Haut entsteht, wenn die Talgproduktion der Haut aus dem Gleichgewicht gerät und sich überschüssiger Talg in Haut und Fell ablagert. Häufig steckt eine gestörte Hautfunktion dahinter, die durch Allergien, Hautinfektionen oder andere Erkrankungen ausgelöst werden kann. Das Spektrum reicht von einer milden, gut behandelbaren Störung bis zu hartnäckigen Hauterkrankungen. Fettige Haut geht oft mit unangenehmem Geruch und Juckreiz einher und kann Hautinfektionen begünstigen. Betroffene Hunde fühlen sich am Fell klebrig an und riechen selbst nach dem Baden schnell wieder streng. Sie verdient Beachtung, weil sie auf ein behandelbares Hautungleichgewicht hindeutet. Achten Sie darauf, ob die Haut zusätzlich gerötet ist, ob Ihr Hund vermehrt kratzt und ob sich der Zustand ausbreitet.
Worauf Sie achten sollten
Untersuchen Sie Haut und Fell auf typische Veränderungen.
- Ob das Fell ölig wirkt und unangenehm riecht
- Ob die Haut gerötet, schuppig oder verdickt ist
- An welchen Körperstellen die fettige Haut besonders auffällt
- Ob Ihr Hund vermehrt kratzt oder leckt
- Begleitzeichen wie Schuppen, Haarausfall oder Geruch
Fettige Haut beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Wenn die fettige Haut anhält oder mit Juckreiz, Geruch und Hautrötung einhergeht, ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll, damit die Ursache abgeklärt werden kann. Beobachten Sie, welche Körperstellen betroffen sind, ob sich der Zustand ausbreitet und ob die Haut zunehmend gereizt oder entzündet wirkt. Bei großflächiger Entzündung oder schlechtem Allgemeinbefinden sollten Sie zeitnah eine Praxis aufsuchen. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn die fettige Haut mit einer großflächigen Entzündung und Nässen einhergeht oder wenn eine starke Hautveränderung von einem deutlichen Krankheitsgefühl begleitet wird. In diesen Fällen sollten Sie nicht abwarten. Auch eine mildere, aber anhaltende fettige Haut gehört untersucht, damit die zugrunde liegende Hautstörung erkannt und behandelt werden kann.