Was bedeutet das?
Von Durchfall spricht man, wenn der Kot ungewöhnlich weich, breiig oder flüssig ist und häufiger als sonst abgesetzt wird. Auslöser sind oft eine Futterumstellung, verdorbenes Futter oder leichte Magen-Darm-Reizungen, manchmal aber auch Infektionen, Parasiten oder Unverträglichkeiten. Über den Durchfall verliert der Körper Wasser und Salze, weshalb länger anhaltende Beschwerden den Kreislauf belasten können. Bei jungen oder kleinen Hunden ist daher besondere Aufmerksamkeit angebracht.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie auf die Beschaffenheit des Kots und darauf, wie es Ihrem Hund insgesamt geht.
- Konsistenz, Farbe und Beimengungen wie Blut oder Schleim
- Dauer und Häufigkeit der Kotabsätze
- Begleitsymptome wie Erbrechen, Fieber oder Bauchschmerzen
- Trink- und Fressverhalten
- kürzliche Futterumstellung oder Aufnahme von Fremdem
Wann zum Tierarzt
Eine tierärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn der Durchfall länger als ein bis zwei Tage anhält, blutig ist oder Ihr Hund deutlich matt wirkt. Bei Welpen sowie zusätzlichem Erbrechen sollten Sie nicht zu lange warten.