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Parvovirose beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Parvo · Katzenseuche des Hundes · Hundeseuche

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Was ist das?

Die Parvovirose ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem ungeimpfte Welpen und Junghunde trifft. Der Erreger befällt gezielt die schnell wachsenden Zellen im Körper, insbesondere die der Darmschleimhaut und des Knochenmarks. Durch die Schädigung der Darmschleimhaut kommt es zu schwerem, häufig blutigem Durchfall, der das Tier rasch auszehrt. Zugleich schwächt der Angriff auf das Knochenmark die Abwehrkräfte, sodass der Körper sich schlechter wehren kann. Gerade junge Hunde verlieren dadurch in kurzer Zeit viel Kraft und Flüssigkeit. Weil sich das Virus zudem leicht überträgt, sind ungeschützte Tiere besonders gefährdet. Unbehandelt verläuft die Parvovirose besonders bei jungen Tieren häufig tödlich und zählt damit zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten beim Hund. Gerade für ungeschützte junge Tiere ist sie deshalb besonders bedrohlich.

Typische Anzeichen

Die Erkrankung beginnt oft sehr plötzlich und verschlechtert sich rasch. Typisch sind:

  • starker, oft wässriger, blutiger und übelriechender Durchfall
  • wiederholtes Erbrechen (weißer Schaum, gelbliche Galle oder Schleim)
  • ausgeprägte Mattigkeit und Teilnahmslosigkeit
  • Futterverweigerung und Fieber
  • rasche Austrocknung und Schwäche

Mögliche Ursachen

Ursache ist die Ansteckung mit dem Parvovirus. Begünstigend wirken:

  • fehlender oder unvollständiger Impfschutz
  • junges Alter mit noch unreifem Immunsystem
  • Kontakt zu Kot infizierter Hunde oder verseuchter Umgebung

Was Sie tun können

Halten Sie einen erkrankten Hund von anderen Tieren fern, da die Erkrankung hochansteckend ist. Warten Sie nicht ab, denn der Flüssigkeitsverlust kann sehr schnell lebensbedrohlich werden. Reinigen Sie kontaminierte Bereiche gründlich.

Parvovirose beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Die Parvovirose ist ein Notfall, bei dem Sie nicht abwarten dürfen. Suchen Sie sofort tierärztliche Hilfe auf, wenn Ihr Hund blutigen Durchfall und Erbrechen zeigt, insbesondere wenn es sich um einen Welpen oder Junghund handelt. Da die Erkrankung junge Tiere in kurzer Zeit stark schwächt und ihnen Flüssigkeit entzieht, kann ein Zögern lebensbedrohlich werden. Warten Sie deshalb nicht ab, ob sich der Durchfall von selbst bessert, sondern handeln Sie umgehend, auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten. Weil das Virus hochansteckend ist, sollten Sie zudem den Kontakt zu anderen Hunden meiden und die Praxis möglichst vorab informieren. Gerade bei ungeimpften Welpen entscheidet oft die Schnelligkeit darüber, wie gut sich reagieren lässt. Im Zweifel ist es immer sicherer, sofort Hilfe zu suchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.