Was bedeutet das?
Blut im Kot zeigt sich entweder als hellrote Auflagerung auf dem Kot oder als schwarzer, teerartiger Stuhl, der auf eine Blutung weiter oben im Verdauungstrakt hinweist. Mögliche Ursachen sind Entzündungen des Darms, Parasiten, Infektionen oder Verletzungen der Schleimhaut. Während kleine Mengen hellrotes Blut oft von einer harmloseren Reizung am Darmausgang stammen, kann schwarzer Kot ernster sein. Deshalb lohnt sich genaues Hinsehen und gegebenenfalls eine Abklärung. Wichtig ist, Farbe, Menge und Häufigkeit des Blutes im Zusammenhang mit dem Allgemeinbefinden zu betrachten. Eine ruhige Beobachtung hilft einzuschätzen, ob es sich um eine vorübergehende Reizung oder um ein ernsteres Geschehen im Verdauungstrakt handelt.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Aussehen und Menge des Blutes sowie das Befinden Ihres Hundes.
- hellrotes aufgelagertes Blut versus schwarzer, teerartiger Kot
- Menge und Häufigkeit
- Konsistenz des Kots (fest oder durchfallartig)
- Begleitsymptome wie Erbrechen, Mattigkeit oder Appetitlosigkeit
- Entwurmungsstatus und mögliche Futterumstellung
Blut im Kot beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Suchen Sie tierärztlichen Rat, wenn der Kot schwarz erscheint, größere Blutmengen enthält oder Ihr Hund zusätzlich matt ist oder erbricht. Bei Welpen und bei blutigem Durchfall sollten Sie zügig handeln, da sich der Zustand dann rascher verschlechtern kann. Als besonders dringlich gelten schwarzer, teerartiger Kot, große Mengen frisches Blut im Kot sowie blutiger Kot zusammen mit Erbrechen und Schwäche. In diesen Fällen sollten Sie nicht abwarten, sondern zeitnah tierärztliche Hilfe suchen. Achten Sie zugleich auf Anzeichen von Austrocknung oder Kreislaufschwäche wie Teilnahmslosigkeit und blasse Schleimhäute. Je genauer Sie Farbe, Menge und Verlauf des Blutabgangs beschreiben können, desto besser lässt sich die Dringlichkeit einordnen.