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Zahnprobleme beim Pferd: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Zahnprobleme beim Pferd entstehen durch das Besondere seines Gebisses: Pferdezähne wachsen lebenslang nach (hypsodonte Zähne) und werden durch das Kauen ständig abgerieben. Erfolgt dieser Abrieb ungleichmäßig, bilden sich scharfe Kanten und Haken, die in Wange und Zunge drücken und Schmerzen beim Kauen verursachen. Auch Lücken, Fehlstellungen, lockere oder kranke Zähne zählen zu den Zahnproblemen. Betroffene Pferde kauen dann unvollständig, wodurch die Verdauung leidet und Futter schlechter verwertet wird. Da Pferde Schmerzen oft lange verbergen, bleiben beginnende Zahnprobleme häufig unbemerkt. Mit dem Alter nehmen sie tendenziell zu. Weil ein gesundes Gebiss die Grundlage für gute Futterverwertung und Wohlbefinden ist, gehören Zahnprobleme zu den wichtigen Gesundheitsthemen der Pferdehaltung.

Typische Anzeichen

Zahnprobleme zeigen sich beim Fressen:

  • Wickel von halb gekautem Heu (Wickelkauen)
  • Futter fällt aus dem Maul
  • Gewichtsverlust trotz Appetit
  • übler Maulgeruch

Mögliche Ursachen

Verschiedene Ursachen kommen infrage:

  • scharfe Kanten und Haken
  • Fehlstellungen des Gebisses
  • lockere oder entzündete Zähne
  • altersbedingter Zahnverlust

Was Sie tun können

Achten Sie auf Veränderungen beim Fressverhalten und sorgen Sie für regelmäßige Zahnkontrollen. Gut zerkleinertes Futter erleichtert betroffenen Pferden das Kauen.

Zahnprobleme beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Zahnprobleme entwickeln sich meist schleichend, weshalb aufmerksames Beobachten wichtiger ist als sofortige Eile. Wenn Ihr Pferd Wickelkauen zeigt, also Futter zu Ballen formt und wieder fallen lässt, unregelmäßig kaut, den Kopf schief hält oder vermehrt Futter verschüttet, sollten Sie eine Zahnkontrolle durch den Tierarzt veranlassen. Auch Maulgeruch, vermehrtes Speicheln, Widersetzlichkeit beim Reiten gegen das Gebiss oder ein allmählicher Gewichtsverlust sind Hinweise auf Zahnprobleme. Unverdaute Futterbestandteile im Kot deuten ebenfalls auf unzureichendes Kauen hin. In solchen Fällen sollte das Gebiss fachgerecht untersucht werden, um scharfe Kanten oder erkrankte Zähne zu erkennen. Unabhängig von Symptomen ist eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle sinnvoll, damit Probleme frühzeitig auffallen, bevor sie zu Schmerzen und Fütterungsschwierigkeiten führen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.