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Verstopfung bei Nagetieren

auch: Obstipation · Kotstau

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei einer Verstopfung (Obstipation) wird der Kot nicht mehr richtig weitertransportiert und staut sich im Darm. Bei Nagetieren, deren Verdauung auf ständige Bewegung angewiesen ist, ist das ein Warnsignal. Der eingedickte Darminhalt kann zu Schmerzen, Gasbildung und letztlich zu einem vollständigen Verdauungsstillstand führen, der lebensbedrohlich ist.

Typische Anzeichen

Eine Verstopfung erkennt man vor allem am Kot:

  • Es wird kein oder nur sehr wenig, harter und kleiner Kot abgesetzt
  • Das Tier presst sichtbar oder sitzt häufig in Kotabsatzhaltung
  • Aufgeblähter, druckempfindlicher Bauch
  • Fressunlust und Unruhe

Mögliche Ursachen

Verstopfung hat oft mit Fütterung und Flüssigkeit zu tun:

  • Zu wenig Heu und faserreiches Futter
  • Zu geringe Wasseraufnahme
  • Bewegungsmangel
  • Verschluckte Haare oder ein Hindernis im Darm
  • Schmerzen, die das Tier am Pressen hindern

Was Sie tun können

Stellen Sie reichlich frisches Wasser und faserreiches Heu bereit und fördern Sie Bewegung. Geben Sie keine Abführmittel und keine Hausmittel auf eigene Faust.

Wann zum Tierarzt

Setzt Ihr Tier über mehrere Stunden keinen Kot ab oder wirkt es schmerzhaft, ist das ein dringender Fall für die tierärztliche Praxis.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.