Was ist das?
Manche Reptilien, etwa Meerechsen, einige Leguane und Wüstenechsen, besitzen Salzdrüsen im Kopfbereich, über die sie überschüssiges Salz ausscheiden, statt es über die Nieren auszuscheiden und dabei viel Wasser zu verlieren. Das ausgeschiedene Salz erscheint als weißes Pulver oder als Niesen kleiner Tröpfchen. Trocknet das Sekret ein und verstopft die Drüsenöffnungen, sammelt sich Salz an, die Stelle reizt und kann sich entzünden.
Typische Anzeichen
Anzeichen verstopfter Salzdrüsen sind:
- weiße, krustige Ablagerungen um Nase oder Augen
- häufiges Niesen oder Ausstoßen von Tröpfchen
- gereizte, verkrustete Nasenlöcher
- Scheuern am Kopf
- selten Appetitlosigkeit bei Entzündung
Mögliche Ursachen
Begünstigend wirken:
- zu salzreiche oder unausgewogene Fütterung
- Dehydrierung
- eingedicktes Drüsensekret
- mangelnde Hautpflege bei betroffenen Arten
Was Sie tun können
Sorgen Sie für eine artgerechte Fütterung und ausreichend Flüssigkeit und vermeiden Sie zu salzhaltige Nahrung. Halten Sie den Kopfbereich sauber, ohne die Drüsen zu reizen.
Wann zum Tierarzt
Bei stark verkrusteten, geröteten oder entzündeten Drüsenöffnungen sollten Sie einen reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen.