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Verdauungsstörung beim Hund: Ursachen und was hilft

auch: Verdauungsbeschwerden · Dyspepsie

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Von einer Verdauungsstörung spricht man, wenn die Nahrung nicht richtig verarbeitet wird, ohne dass eine schwere Erkrankung dahintersteckt. Der Magen-Darm-Trakt arbeitet in diesem Fall vorübergehend nicht in seinem gewohnten Gleichgewicht. Das kann sich zum Beispiel durch weichen Kot, vermehrte Blähungen oder ein allgemeines Unwohlsein zeigen. Solche Beschwerden sind häufig harmlos und vorübergehend und bessern sich von selbst wieder. Der Körper findet dann meist von allein zurück in seinen normalen Rhythmus. Halten die Beschwerden jedoch länger an, sollte nach einer genaueren Ursache gesucht werden. Wie ausgeprägt die Beschwerden sind, kann dabei schwanken. Eine Verdauungsstörung ist daher in vielen Fällen unproblematisch, aber nicht in jedem Fall harmlos. Ob eine genauere Abklärung nötig wird, zeigt sich meist erst am weiteren Verlauf.

Typische Anzeichen

Eine Verdauungsstörung zeigt sich meist mild. Häufig beobachtet man:

  • weichen Kot oder leichten Durchfall
  • Blähungen und Magenknurren
  • gelegentliches Aufstoßen oder Übelkeit
  • wechselnden Appetit
  • leichtes Unwohlsein nach dem Fressen

Mögliche Ursachen

Solche Beschwerden haben oft einfache Auslöser. Häufig sind:

  • zu hastiges oder zu viel Fressen
  • Futterwechsel oder ungewohntes Futter
  • Aufnahme von Gras oder Kleinigkeiten unterwegs
  • leichter Stress

Was Sie tun können

Geben Sie dem Verdauungssystem mit kleinen, leicht verdaulichen Mahlzeiten Ruhe. Achten Sie auf langsames Fressen und gleichbleibendes Futter. Stellen Sie immer frisches Wasser bereit.

Verdauungsstörung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Eine Verdauungsstörung können Sie in vielen Fällen zunächst beobachten, da sich die Beschwerden häufig von selbst wieder bessern. Achten Sie darauf, wie sich weicher Kot, Blähungen oder das Unwohlsein Ihres Hundes über die nächsten Tage entwickeln. Sie sollten eine Tierarztpraxis aufsuchen, wenn die Beschwerden mehrere Tage anhalten, sich verschlimmern oder wenn Blut hinzukommt. Auch wenn Ihr Hund zunehmend schlapp wirkt, nicht mehr fressen mag oder sichtlich leidet, ist eine Vorstellung ratsam. Da eine länger anhaltende Störung auf eine tiefer liegende Ursache hindeuten kann, sollte diese dann genauer abgeklärt werden. Bessert sich der Zustand hingegen innerhalb kurzer Zeit von selbst, ist in der Regel kein sofortiges Eingreifen nötig. Im Zweifel ist eine kurze Rücksprache jedoch immer sinnvoll.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.