Was ist das?
Von einer Verdauungsstörung spricht man, wenn die Nahrung nicht richtig verarbeitet wird, ohne dass eine schwere Erkrankung dahintersteckt. Der Magen-Darm-Trakt arbeitet dann nicht im Gleichgewicht, was sich in weichem Kot, Blähungen oder Unwohlsein zeigt. Solche Beschwerden sind häufig harmlos und vorübergehend. Halten sie länger an, sollte aber eine genauere Ursache gesucht werden.
Typische Anzeichen
Eine Verdauungsstörung zeigt sich meist mild. Häufig beobachtet man:
- weichen Kot oder leichten Durchfall
- Blähungen und Magenknurren
- gelegentliches Aufstoßen oder Übelkeit
- wechselnden Appetit
- leichtes Unwohlsein nach dem Fressen
Mögliche Ursachen
Solche Beschwerden haben oft einfache Auslöser. Häufig sind:
- zu hastiges oder zu viel Fressen
- Futterwechsel oder ungewohntes Futter
- Aufnahme von Gras oder Kleinigkeiten unterwegs
- leichter Stress
Was Sie tun können
Geben Sie dem Verdauungssystem mit kleinen, leicht verdaulichen Mahlzeiten Ruhe. Achten Sie auf langsames Fressen und gleichbleibendes Futter. Stellen Sie immer frisches Wasser bereit.
Wann zum Tierarzt
Wenn die Beschwerden mehrere Tage anhalten, sich verschlimmern oder Blut hinzukommt, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen.