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Lichtschaden durch UV-Strahlung (Photo-Kerato-Konjunktivitis) beim Reptil: Anzeichen und was hilft

auch: UV-Verbrennung · Photo-Kerato-Konjunktivitis · Lichtschaden Auge

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Photo-Kerato-Konjunktivitis ist eine schmerzhafte Entzündung von Hornhaut und Bindehaut, die durch zu starke UV-Strahlung ausgelöst wird, vergleichbar mit einer Schneeblindheit beim Menschen. Sie entsteht, wenn eine UV-Lampe zu nah am Tier angebracht ist, wenn eine falsche oder defekte Lampe zu viel kurzwellige Strahlung abgibt oder wenn ein schützendes Glas zwischen Lampe und Tier fehlt. Neben den Augen kann auch die Haut durch die Strahlung verbrennen. Die betroffenen Augen schmerzen stark, das Tier kneift sie zu, blinzelt vermehrt und meidet das Licht. Die Beschwerden treten oft einige Stunden nach der Überbelastung auf. Weil bleibende Hornhautschäden drohen, ist die Photo-Kerato-Konjunktivitis ein deutliches Zeichen für eine falsch eingerichtete oder überalterte Beleuchtung im Terrarium.

Typische Anzeichen

Anzeichen eines Lichtschadens sind:

  • Zukneifen und Reiben der Augen
  • geschwollene, gerötete Augen
  • ausgeprägte Lichtscheu
  • gerötete Hautstellen
  • Unruhe und Rückzug aus dem hellen Bereich

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • zu nah montierte UV-Lampe
  • falsche oder defekte Lampentypen
  • fehlendes Schutzglas oder Vorschaltgerät
  • zu lange Beleuchtungszeiten

Was Sie tun können

Schalten Sie die verdächtige Lampe sofort ab und überprüfen Sie Typ, Abstand und Alter, denn defekte Lampen können zu viel kurzwellige Strahlung abgeben. Bieten Sie dem Tier Schatten an.

Lichtschaden durch UV-Strahlung (Photo-Kerato-Konjunktivitis) bei Reptilien: Wann muss ich zum Tierarzt?

Augenbeschwerden durch UV-Strahlung sind schmerzhaft und sollten tierärztlich abgeklärt werden, da Hornhautschäden behandelt werden müssen. Stellen Sie Ihr Tier vor, wenn die Augen geschwollen sind, das Tier sie zukneift, vermehrt blinzelt oder das Licht auffällig meidet, und schalten Sie zugleich die verdächtige Lampe ab. Ein sofortiger Notfall besteht, wenn die Augen dauerhaft fest zugekniffen bleiben, wenn das Tier sich vollständig zurückzieht und das Futter verweigert oder wenn ausgedehnte, nässende Hautverbrennungen hinzukommen. In diesen Fällen ist die Belastung schwer und braucht rasche Versorgung. Warten Sie nicht ab, ob sich die Augen von selbst öffnen, sondern lassen Sie die Ursache klären und die Beleuchtung überprüfen. Je früher Abstand, Lampentyp und Schutzglas korrigiert werden, desto besser heilen die Schäden ab.

Wann wird es zum Notfall?
  • Augen bleiben dauerhaft fest zugekniffen
  • Vollständige Futterverweigerung mit Rückzug
  • Ausgedehnte, nässende Hautverbrennungen
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.