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Rachitis bei jungen Exoten: Anzeichen und was zu tun ist

Exoten★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Rachitis ist eine Erweichung und gestörte Verknöcherung der wachsenden Knochen bei jungen Exoten, ausgelöst durch einen Mangel an Vitamin D, Kalzium oder Phosphor beziehungsweise ein Ungleichgewicht dieser Nährstoffe. Für den Aufbau stabiler Knochen benötigt der junge Körper diese Bausteine im richtigen Verhältnis; fehlen sie oder mangelt es an UV-Licht zur Bildung von Vitamin D, bleiben die Knochen weich und verformbar. Betroffene Jungtiere zeigen häufig verbogene Gliedmaßen, eine ungeschickte Fortbewegung, Schwellungen an den Gelenken und eine erhöhte Neigung zu Knochenbrüchen. Auch Muskelzittern kann auftreten. Weil sich die Erkrankung während der Wachstumsphase entwickelt, können bleibende Fehlstellungen des Skeletts zurückbleiben. Rachitis ist damit eine ernste, aber häufig haltungs- und fütterungsbedingte Erkrankung, die das gesunde Aufwachsen des Tieres gefährdet.

Typische Anzeichen

Folgende Anzeichen können auftreten:

  • verformte oder weiche Knochen
  • unsicherer Gang
  • Schwäche
  • Schwierigkeiten beim Klettern
  • verzögertes Wachstum

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • Vitamin-D-Mangel
  • kalziumarme Ernährung
  • fehlendes UV-Licht bei manchen Arten
  • unausgewogene Fütterung der Jungtiere

Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine ausgewogene, mineralstoffreiche Ernährung und geeignetes Licht. Lassen Sie die Aufzuchtfütterung fachlich prüfen.

Rachitis bei jungen Exoten (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?

Suchen Sie zeitnah eine Praxis auf, wenn ein junger Exot verformte oder verbogene Knochen, geschwollene Gelenke, eine ungeschickte Fortbewegung oder Bewegungsprobleme zeigt, denn je früher ein Nährstoffmangel erkannt wird, desto besser lassen sich bleibende Skelettschäden begrenzen. Auch wenn ein Jungtier ungern läuft oder häufig ruht, sollten Sie es untersuchen lassen. Zu einem sofortigen Notfall wird die Lage, wenn ein Krampfanfall oder starkes Muskelzittern auftritt, wenn das Jungtier vollständig bewegungsunfähig ist oder sich einen Knochen bricht oder wenn es Futter und Wasser verweigert und dabei schwach wird. Bringen Sie das Tier dann ohne Verzögerung in die nächste geöffnete Praxis oder Klinik und rufen Sie möglichst vorab an. Lassen Sie das Jungtier bis dahin ruhig und geschützt, um Stürze und Brüche zu vermeiden.

Wann wird es zum Notfall?
  • Krampfanfall oder Muskelzittern beim Jungtier
  • Vollständige Bewegungsunfähigkeit oder Knochenbruch
  • Verweigerung von Futter und Wasser mit Schwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.