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Augeninfektion (Pop-Eye) bei Fischen: Anzeichen und was hilft

Fische★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Augeninfektion, im Aquaristik-Alltag oft Pop-Eye genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Fischauges. Durch eine Ansammlung von Flüssigkeit oder Eiter hinter dem Augapfel wird dieser nach vorn gedrückt und tritt sichtbar aus der Augenhöhle hervor; zusätzlich kann sich die Hornhaut trüben. Auslöser sind häufig bakterielle Infektionen, Verletzungen, Gasübersättigung oder anhaltend schlechte Wasserqualität; mitunter ist das Hervortreten auch Begleiterscheinung einer inneren Erkrankung des ganzen Tieres. Der Befall kann ein einzelnes oder beide Augen zugleich betreffen. Für den Fisch bedeutet die Augeninfektion eine schmerzhafte Belastung und je nach Verlauf eine Gefahr für das Sehvermögen des betroffenen Auges. Ist ein beidseitiger Befall vorhanden, spricht dies eher für eine tieferliegende, den ganzen Körper betreffende Ursache.

Typische Anzeichen

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten:

  • hervortretendes, geschwollenes Auge
  • Trübung der Hornhaut
  • Rötung um das Auge

Mögliche Ursachen

Mögliche Auslöser sind:

  • bakterielle Infektionen
  • Verletzungen
  • schlechte Wasserqualität

Was Sie tun können

Verbessern Sie die Wasserqualität durch regelmäßige Teilwasserwechsel. Vermeiden Sie scharfkantige Einrichtung.

Augeninfektion (Pop-Eye) bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einer Augeninfektion ist eine fachkundige Beratung ratsam, um Ursache und Ausmaß einschätzen zu lassen und das betroffene Auge nach Möglichkeit zu erhalten. Lassen Sie den Fisch abklären, sobald ein Auge deutlich hervortritt, sich trübt oder die Umgebung entzündet wirkt, besonders wenn keine Besserung eintritt. Ein dringlicheres Eingreifen ist geboten, wenn beide Augen zugleich hervortreten oder wenn zusätzlich Trägheit, Rückzug oder Futterverweigerung auftreten, denn dies deutet auf eine innere Erkrankung des ganzen Tieres hin. Prüfen Sie begleitend die Wasserwerte, da schlechte Wasserqualität die Infektion begünstigt. Warten Sie nicht zu lange ab, denn je früher die Ursache angegangen wird, desto besser stehen die Chancen für das Sehvermögen und das allgemeine Wohlbefinden des Fisches.

Wann wird es zum Notfall?
  • Beidseitig hervortretende Augen
  • Zusätzliche Trägheit oder Futterverweigerung
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.