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Paramyxovirus-Infektion bei Reptilien

auch: Paramyxovirus · OPMV · Virusinfektion

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Die Paramyxovirus-Infektion ist eine schwere Viruserkrankung, die vor allem bei Schlangen vorkommt. Das Virus befällt die Atemwege und kann auch das Nervensystem schädigen. Erkrankte Tiere zeigen oft Atemnot und später nervöse Störungen wie eine verdrehte Kopfhaltung. Das Virus überträgt sich leicht zwischen Tieren, sodass in einer Haltung schnell mehrere Schlangen betroffen sein können. Der Verlauf ist häufig tödlich.

Typische Anzeichen

Anzeichen können sein:

  • Atmen mit offenem Maul und Schleim
  • Sekret an der Nase
  • verdrehte Kopfhaltung (Sternengucken)
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit
  • Krämpfe und Koordinationsstörungen

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • Kontakt zu infizierten Schlangen
  • fehlende Quarantäne
  • gemeinsame Nutzung von Ausrüstung
  • Stress und Überbesatz

Was Sie tun können

Trennen Sie verdächtige Tiere sofort von den anderen und führen Sie strikte Hygiene mit getrennten Geräten durch. Halten Sie konsequent Quarantäne bei jedem Neuzugang ein.

Wann zum Tierarzt

Bei Atemnot mit nervösen Auffälligkeiten sollten Sie sofort einen reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen, da ein hohes Ansteckungsrisiko besteht.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.