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Nervenstörung (Neuropathie) bei Reptilien

auch: Neuropathie · Nervenstörung · ZNS-Störung

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Neuropathie ist eine Funktionsstörung des Nervensystems. Die Nerven steuern Bewegung, Gleichgewicht und viele Körperfunktionen, und werden sie geschädigt, kommt es zu Krämpfen, Lähmungen, Zittern oder Koordinationsproblemen wie einer verdrehten Kopfhaltung. Bei Reptilien stecken häufig Vitaminmängel wie ein Vitamin-B1-Mangel, Vergiftungen, schwere Infektionen oder Virusinfektionen dahinter. Auch Kalziummangel kann die Nervenfunktion beeinträchtigen.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Nervenstörung sind:

  • Krämpfe und Zuckungen
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • verdrehte Kopfhaltung (Sternengucken)
  • Lähmungen einzelner Gliedmaßen
  • Muskelzittern

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • Vitaminmängel, besonders Vitamin B1
  • Vergiftungen
  • Virusinfektionen wie Paramyxo- oder Adenovirus
  • Kalziummangel oder schwere Infektionen

Was Sie tun können

Schützen Sie das Tier vor Verletzungen bei Krämpfen, indem Sie das Gehege sichern und ruhig halten. Notieren Sie Art und Häufigkeit der Anfälle für den Tierarzt.

Wann zum Tierarzt

Nervöse Störungen wie Krämpfe oder Lähmungen gehören rasch tierärztlich abgeklärt, um die oft ernste Ursache zu finden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.