Was ist das?
Ein Nasentumor ist eine Gewebeneubildung, die innerhalb der Nasenhöhle entsteht. Da sie im Inneren liegt, bleibt sie oft längere Zeit unbemerkt, bis sie durch ihr Wachstum die Atemwege einengt oder die Schleimhaut reizt. Häufig fällt zuerst ein einseitiger Nasenausfluss oder Nasenbluten auf. Nasentumoren treten eher bei älteren Hunden auf und können das Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen.
Typische Anzeichen
Die Beschwerden betreffen vor allem die Nase und die Atmung. Achten Sie auf folgende Hinweise:
- meist einseitiger Nasenausfluss, oft blutig
- wiederkehrendes Nasenbluten
- erschwerte Nasenatmung oder Schnarchen
- häufiges Niesen
- Verformung der Nase oder Schwellung im Gesicht
Mögliche Ursachen
Die genauen Ursachen sind oft nicht eindeutig zu bestimmen. Mögliche Einflüsse sind:
- höheres Lebensalter
- langschnäuzige Rassen mit größeren Nasenhöhlen
- chronische Reizung der Nasenschleimhaut
- Umwelteinflüsse
Was Sie tun können
Beobachten Sie, ob der Nasenausfluss einseitig ist und ob Blut beigemengt ist, und achten Sie auf die Atmung Ihres Hundes. Vermeiden Sie Reizungen der Nase und halten Sie die Umgebung möglichst staubarm. Notieren Sie, wann und wie häufig die Beschwerden auftreten.
Wann zum Tierarzt
Bei anhaltendem einseitigem Nasenausfluss, wiederholtem Nasenbluten oder erschwerter Atmung sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine zeitnahe Abklärung ist ratsam.