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Nasenmilben beim Hund

auch: Nasenmilbenbefall · Pneumonyssoides caninum

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Nasenmilben sind sehr kleine Parasiten, die sich in den Nasenhöhlen und Nebenhöhlen Ihres Hundes ansiedeln. Durch ihre Bewegungen reizen sie die empfindliche Nasenschleimhaut und lösen heftiges Niesen sowie Juckreiz aus. Der Befall ist nicht sehr häufig, kann für den Hund aber sehr unangenehm sein. Die Milben werden meist durch direkten Kontakt zwischen Hunden übertragen.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden betreffen vor allem die Nase und die Atemwege. Typische Anzeichen sind:

  • anfallsartiges, heftiges Niesen
  • sogenanntes Rückwärtsniesen
  • klarer oder blutiger Nasenausfluss
  • Reiben oder Kratzen an der Nase
  • Unruhe und Kopfschütteln

Mögliche Ursachen

Der Befall entsteht durch Übertragung der Milben von Tier zu Tier. Begünstigende Umstände sind:

  • direkter Nasenkontakt mit befallenen Hunden
  • Aufenthalt in Gruppen mit vielen Hunden
  • gemeinsames Beschnüffeln von Liegeplätzen
  • ein geschwächtes Immunsystem

Was Sie tun können

Beobachten Sie, wie häufig und stark Ihr Hund niest, und achten Sie auf Nasenausfluss. Halten Sie ihn vorerst von anderen Hunden fern, um eine Weitergabe zu vermeiden. Notieren Sie Auffälligkeiten, damit Sie sie in der Tierarztpraxis schildern können.

Wann zum Tierarzt

Wenn das Niesen anhält, blutiger Nasenausfluss auftritt oder Ihr Hund sich ständig an der Nase reibt, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine Abklärung schafft Klarheit über die Ursache.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.