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Listeriose beim Kaninchen

auch: Listerien-Infektion

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Die Listeriose ist eine Infektion mit dem Bakterium Listeria, das vor allem über verunreinigtes Futter aufgenommen wird. Bei Kaninchen kann es das Nervensystem befallen oder bei trächtigen Häsinnen zu Aborten führen. Das ist gefährlich, weil die Nervenform mit Gleichgewichtsstörungen und Lähmungen einhergeht und schwer verläuft.

Typische Anzeichen

Die Listeriose kann sich auf verschiedene Weise zeigen:

  • Gleichgewichtsstörungen und Kopfschiefhaltung
  • Lähmungen und Schwäche
  • Fieber und Apathie
  • Aborte oder Totgeburten bei trächtigen Tieren
  • Fressunlust

Mögliche Ursachen

Die Bakterien werden meist über Futter aufgenommen:

  • Verunreinigtes oder verdorbenes Grün- und Saftfutter
  • Schlecht gelagertes, schimmeliges Heu
  • Verschmutztes Wasser
  • Geschwächte Abwehr

Was Sie tun können

Achten Sie auf einwandfreie Futter- und Heuqualität und entfernen Sie verdorbene Reste sofort. Lagern Sie Futter trocken und sauber.

Wann zum Tierarzt

Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen oder Aborte sind ein Notfall und erfordern rasche tierärztliche Hilfe, auch um die Listeriose von anderen Erkrankungen abzugrenzen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.