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Eibindung (zurückgehaltene Eier) bei Reptilien

auch: Eibindung · Eiretention · Follikelstase

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei der Eibindung behält das Weibchen reife Eier oder Eizellen über längere Zeit im Körper, ohne sie abzulegen. Anders als bei der akuten Legenot, bei der das Tier presst, kann hier die Eibildung schon gestört sein, sodass gar keine Wehen einsetzen. Oft fehlt ein geeigneter Eiablageplatz oder das Tier ist durch Kalziummangel und Stress beeinträchtigt. Bleiben die Eier zu lange liegen, können sie sich zersetzen und zu Entzündungen führen.

Typische Anzeichen

Anzeichen einer Eibindung sind:

  • aufgeblähter Bauch und Gewichtszunahme
  • nachlassender Appetit
  • nervöses Suchen oder Graben ohne Eiablage
  • Teilnahmslosigkeit über längere Zeit
  • Unruhe in der Legezeit

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • fehlender geeigneter Eiablageplatz
  • Kalziummangel
  • Stress und Störungen
  • ungünstige Temperaturen oder Übergewicht

Was Sie tun können

Bieten Sie einen ruhigen, warmen und grabbaren Eiablageplatz an und sorgen Sie für eine gute Kalziumversorgung. Vermeiden Sie Stress und beobachten Sie Gewicht und Verhalten.

Wann zum Tierarzt

Wenn ein Weibchen über längere Zeit Eier zurückhält und an Allgemeinbefinden verliert, sollten Sie es tierärztlich untersuchen lassen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.