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Leberlipidose bei der Katze

auch: Fettleber · hepatische Lipidose

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Was ist das?

Die Leberlipidose, auch Fettleber genannt, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die entsteht, wenn eine Katze über mehrere Tage nicht oder kaum frisst. Der Körper schickt dann große Mengen Fett zur Leber, die damit überfordert wird und verfettet, sodass sie ihre Aufgaben nicht mehr erfüllt. Besonders gefährdet sind übergewichtige Katzen. Es ist ein Teufelskreis, denn die kranke Leber verstärkt die Appetitlosigkeit.

Typische Anzeichen

Die Erkrankung folgt meist auf eine Phase der Fressunlust.

  • völlige oder weitgehende Fressverweigerung
  • rascher Gewichtsverlust
  • Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten
  • Erbrechen
  • zunehmende Apathie

Mögliche Ursachen

Auslosend ist eine längere Phase ohne ausreichende Nahrung.

  • Futterverweigerung aus anderen Gründen
  • Stress oder Futterumstellung
  • Übergewicht als Risikofaktor
  • andere Grunderkrankungen, die den Appetit mindern

Was Sie tun können

Nehmen Sie Fressunlust bei Katzen immer ernst und warten Sie nicht zu lange ab, besonders bei übergewichtigen Tieren. Eine ausreichende Nahrungszufuhr ist entscheidend.

Wann zum Tierarzt

Frisst Ihre Katze mehr als ein bis zwei Tage kaum etwas oder zeigt sie eine Gelbfärbung, ist rasche tierärztliche Hilfe nötig.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.