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Kleinhirnstörung bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: zerebelläre Störung · Kleinhirnerkrankung

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Kleinhirnstörung bei der Katze ist eine Funktionsstörung des Kleinhirns, jenes Teils des Gehirns, der Bewegungen fein abstimmt und koordiniert. Ist das Kleinhirn geschädigt, kann die Katze ihre Bewegungen nicht mehr richtig dosieren: Sie läuft breitbeinig und schwankend, überschießt beim gezielten Greifen und zeigt oft ein Zittern, das gerade bei bewussten Bewegungen zunimmt. Eine bekannte Form ist die angeborene Kleinhirnunterentwicklung, die etwa entstehen kann, wenn die Mutter während der Trächtigkeit an einer bestimmten Infektion erkrankt. Auffällig ist, dass betroffene Tiere meist hell wach, aufmerksam und im eigentlichen Sinne nicht krank sind, obwohl ihre Bewegungen deutlich gestört wirken.

Typische Anzeichen

Die Störung zeigt sich durch Bewegungsunsicherheit.

  • breitbeiniger, schwankender Gang
  • überschießende, unkoordinierte Bewegungen
  • Zittern, das bei Bewegung zunimmt
  • unsichere Trittsicherheit
  • manchmal Augenzittern

Mögliche Ursachen

Eine Kleinhirnstörung hat verschiedene Ursachen.

  • angeborene Unterentwicklung nach Infektion der Mutter
  • Entzündungen oder Infektionen
  • Vergiftungen
  • Tumoren oder Verletzungen

Was Sie tun können

Schaffen Sie eine sichere, gepolsterte Umgebung ohne Absturzgefahr und unterstützen Sie die Katze beim Fressen. Viele Tiere mit angeborener Form leben gut mit ihrer Einschränkung.

Kleinhirnstörung bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einer Kleinhirnstörung sollten Sie tierärztlichen Rat einholen, wenn bei Ihrer Katze neu unkoordinierte, schwankende Bewegungen oder ein zunehmendes Zittern auftreten, damit die Ursache abgeklärt und der Verlauf beurteilt werden kann. Auch wenn sich bestehende Bewegungsstörungen verschlechtern, ist eine Vorstellung ratsam. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn Ihre Katze einen Krampfanfall erleidet oder das Bewusstsein trübt, sich gar nicht mehr koordiniert fortbewegen kann oder wiederholt umkippt, oder wenn anhaltendes Erbrechen mit starker Schwäche hinzukommt. In diesen Fällen müssen Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst aufsuchen. Sorgen Sie bei einer unsicher laufenden Katze für eine gepolsterte, gefahrlose Umgebung, damit sie sich beim Schwanken oder Stürzen nicht verletzt.

Wann wird es zum Notfall?
  • Krampfanfall oder Bewusstseinstrübung
  • Vollständige Bewegungsunfähigkeit oder wiederholtes Umkippen
  • Anhaltendes Erbrechen mit starker Schwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.