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Koi-Herpesvirus (KHV) bei Fischen: Anzeichen und was zu tun ist

Fische★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Das Koi-Herpesvirus (KHV) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Koi und Karpfen betrifft und ganze Bestände gefährden kann. Das Virus schädigt insbesondere die Kiemen, sodass diese fleckig, hell verfärbt oder zerstört erscheinen und die Sauerstoffaufnahme stark beeinträchtigt wird. Betroffene Fische atmen angestrengt, wirken teilnahmslos, ziehen sich zurück, sondern sich ab oder verweigern das Futter. Weil sich das Virus rasch von Fisch zu Fisch ausbreitet und häufig innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs ausbricht, kann es innerhalb kurzer Zeit zu hohen Verlusten im Bestand führen. Übertragen wird es unter anderem über neu eingesetzte Tiere, gemeinsames Wasser und geteilte Ausrüstung. Für einen Koi- oder Karpfenbestand ist KHV eine der ernstesten und folgenreichsten Infektionen überhaupt.

Typische Anzeichen

Diese Erkrankung zeigt sich durch:

  • schwere Atemnot und Schnappen
  • geschädigte, fleckige Kiemen
  • eingefallene Augen, Apathie

Mögliche Ursachen

Auslöser und Risiken:

  • Einschleppen über infizierte Tiere
  • kritische Temperaturen (18-28 °C)
  • Stress und Überbesatz

Was Sie tun können

Halten Sie strikte Quarantäne für neue Tiere ein und vermeiden Sie das Vermischen von Beständen. Reduzieren Sie Stress und überwachen Sie die Wassertemperatur.

Koi-Herpesvirus (KHV) bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei Verdacht auf das Koi-Herpesvirus sollten Sie umgehend fischmedizinischen Rat einholen, da die Erkrankung hochansteckend ist, rasch zu hohen Verlusten führen kann und unter Umständen meldepflichtig sein kann. Besonders dringlich ist eine Abklärung, wenn mehrere Koi oder Karpfen gleichzeitig angestrengt atmen, apathisch werden, das Futter verweigern oder wenn kurz hintereinander Tiere sterben, vor allem bei entsprechenden Wassertemperaturen. Setzen Sie in dieser Situation keine neuen Fische ein und vermeiden Sie, Tiere, Wasser oder Ausrüstung in andere Becken oder Teiche zu verbringen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Warten Sie keinesfalls ab, sondern lassen Sie den Verdacht zeitnah fachkundig prüfen, damit die Ursache gesichert und der übrige Bestand bestmöglich geschützt werden kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.