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Weißpünktchenkrankheit der Kiemen bei Fischen: Anzeichen und was hilft

Fische★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Was ist das?

Die Weißpünktchenkrankheit der Kiemen ist eine besondere Verlaufsform der Ichthyo, bei der die Erreger nicht die Körperhaut, sondern die Kiemen besiedeln. Normalerweise zeigt sich die Ichthyo durch kleine weiße Punkte auf Haut und Flossen, an denen sie gut zu erkennen ist. Sitzen die Erreger jedoch in den Kiemen, sind diese Punkte von außen nicht sichtbar. Der Befall bleibt dadurch oft lange unbemerkt und stört zugleich die Atmung des Fisches empfindlich. Häufig fällt er erst auf, wenn das Tier bereits schwer atmet und deutlich beeinträchtigt wirkt. Weil die Kiemen für die Sauerstoffaufnahme lebenswichtig sind, ist ein solcher Kiemenbefall besonders ernst zu nehmen. Für den Fisch bedeutet er eine erhebliche Belastung, da er nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen kann.

Typische Anzeichen

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten:

  • starke Atemnot, Schnappen an der Oberfläche
  • evtl. weiße Punkte auf der Haut
  • Scheuern, Mattigkeit

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • eingeschleppte Ichthyo-Erreger
  • Stress und Temperaturschwankungen
  • geschwächtes Immunsystem

Was Sie tun können

Sorgen Sie für gute Belüftung und stabile Wasserwerte und vermeiden Sie zusätzlichen Stress. Halten Sie Neuzugänge in Quarantäne.

Weißpünktchenkrankheit der Kiemen bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei der Weißpünktchenkrankheit der Kiemen ist umgehend fachkundiger Rat erforderlich, sobald der Fisch schwer atmet, denn die Atmung ist hier unmittelbar bedroht. Da die Erreger in den Kiemen von außen nicht als Punkte sichtbar sind, sollten Sie schon bei unklarer, angestrengter Atmung aufmerksam werden und nicht auf sichtbare Anzeichen warten. Zu einem akuten Notfall wird die Lage, wenn das Tier in schwere Atemnot gerät, hektisch an der Oberfläche nach Luft schnappt oder auffällig beschleunigt atmet. Dann sollten Sie umgehend kundige Hilfe hinzuziehen, statt den Verlauf abzuwarten. Auch wenn mehrere Fische im Becken angestrengt atmen, ist rasches Handeln sinnvoll. Weil die Kiemen lebenswichtig für die Sauerstoffversorgung sind, entscheidet bei diesem Verlauf oft die Schnelligkeit über den Ausgang.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.