Was bedeutet das?
Eine Schwellung beschreibt eine umschriebene Vergrößerung oder Vorwölbung von Gewebe, die durch angesammelte Flüssigkeit, eine Entzündung oder eine Gewebeneubildung entstehen kann. Sie kann harmlos sein, etwa als vorübergehende Beule nach einem Stoß oder Insektenstich, aber auch auf einen Abszess, eine allergische Reaktion oder eine ernstere Veränderung hinweisen. Manche Schwellungen sind weich und warm, andere fest und schmerzlos, wieder andere wachsen langsam oder rasch. Weil sich aus dem äußeren Erscheinungsbild allein nicht sicher auf die Ursache schließen lässt und harmlose wie ernste Veränderungen ähnlich aussehen können, lohnt sich eine genaue Beobachtung jeder neuen Schwellung. Achten Sie auf Größe, Wärme, Schmerzhaftigkeit und darauf, ob sie sich verändert.
Worauf Sie achten sollten
Tasten Sie die Stelle vorsichtig ab und achten Sie auf folgende Punkte:
- Größe, Lage und Festigkeit der Schwellung
- Ob sie warm, gerötet oder schmerzhaft ist
- Wie schnell sie sich verändert oder wächst
- Begleitende Wunde oder austretende Flüssigkeit
- Allgemeinbefinden wie Fieberzeichen oder Mattigkeit
Schwellung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Lassen Sie eine neue Schwellung tierärztlich untersuchen, besonders wenn sie wächst, schmerzt, warm ist, sich verhärtet oder über Tage nicht zurückgeht. Auch eine Schwellung, die immer wieder an derselben Stelle auftritt oder die Ihren Hund beim Bewegen stört, sollte beurteilt werden. Beobachten Sie Größe und Beschaffenheit über einige Tage und notieren Sie Veränderungen. Zum sofortigen Notfall wird die Lage, wenn die Schwellung sehr rasch wächst, heiß und stark schmerzhaft ist oder wenn sie mit Atemnot, Unruhe und deutlicher Allgemeinstörung einhergeht, wie es bei einer heftigen allergischen Reaktion vorkommen kann. In diesen Fällen sollten Sie umgehend eine tierärztliche Praxis oder einen Notdienst aufsuchen, um eine gefährliche Ursache auszuschließen.