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Haarballen bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Bezoar · Haarballenproblem

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Haarballen entstehen, weil Katzen bei der ausgiebigen Fellpflege mit ihrer rauen Zunge lose Haare aufnehmen und verschlucken. Ein Teil davon wird mit dem Kot ausgeschieden, der Rest kann sich im Magen zu einem länglichen Knäuel verklumpen. Normalerweise würgt die Katze diesen Haarballen von Zeit zu Zeit wieder hoch. Fallen jedoch sehr viele Haare an, etwa im Fellwechsel, bei langhaarigen Rassen oder bei stressbedingt vermehrtem Putzen, kann der Haarballen den Magen-Darm-Trakt reizen oder in seltenen Fällen sogar den Durchgang verlegen. In den allermeisten Fällen sind Haarballen jedoch harmlos und gehören zum normalen Katzenleben.

Typische Anzeichen

Haarballen machen sich vor allem durch Würgen bemerkbar.

  • Hochwürgen länglicher Haarballen
  • wiederholtes, manchmal erfolgloses Würgen
  • gelegentliches Erbrechen
  • verminderter Appetit bei stärkerem Problem
  • Verstopfung bei großen Haarballen

Mögliche Ursachen

Die Haarballenbildung hängt von Fell und Putzverhalten ab.

  • starker Fellwechsel
  • langes Fell
  • übermäßiges Putzen bei Juckreiz oder Stress
  • träge Darmtätigkeit

Was Sie tun können

Bürsten Sie Ihre Katze regelmäßig, um lose Haare zu entfernen, und sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Wasseraufnahme. Spezielle Mittel können die Ausscheidung erleichtern.

Haarballen bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Gelegentliches Hochwürgen eines Haarballens ist normal und kein Grund zur Sorge. Tierärztlichen Rat sollten Sie einholen, wenn Ihre Katze häufig und erfolglos würgt, ohne dass etwas hochkommt, wenn sie den Appetit verliert, wiederholt erbricht oder Anzeichen einer Verstopfung zeigt, denn dann könnte der Haarballen die Verdauung stören. Auch wenn das Würgen sehr oft auftritt oder Ihre Katze dabei matt wirkt, lohnt sich eine Abklärung. Sollte Ihre Katze wiederholt und heftig erbrechen, gar keinen Kot mehr absetzen, einen aufgeblähten, schmerzhaften Bauch bekommen oder deutlich teilnahmslos werden, bringen Sie sie umgehend in eine Klinik, da dann ein gefährlicher Verschluss des Magen-Darm-Trakts vorliegen kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.