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Fellfressen bei Nagetieren

auch: Fellrupfen · Wollfressen · Trichophagie

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Beim Fellfressen (Trichophagie) nehmen Nagetiere übermäßig viel eigenes oder fremdes Fell auf. Das ist deshalb bedenklich, weil die Haare im Magen-Darm-Trakt zu Haarballen verklumpen und die Verdauung stören können. Oft ist Fellfressen ein Zeichen für Stress, Langeweile, Mangelernährung oder eine zu faserarme Fütterung, bei der die Tiere nach Ersatz suchen.

Typische Anzeichen

Fellfressen zeigt sich an Fell und Verhalten:

  • Kahle, glatt abgefressene Stellen
  • Beobachtbares Knabbern am eigenen oder fremden Fell
  • Mit der Zeit Verdauungsprobleme durch Haarballen
  • Unruhe oder stereotypes Verhalten

Mögliche Ursachen

Auslöser liegen meist in Haltung und Fütterung:

  • Zu wenig Heu und Rohfaser
  • Langeweile und Reizarmut
  • Stress durch Enge oder Gruppenkonflikte
  • Mineralstoff- oder Vitaminmangel

Was Sie tun können

Stellen Sie reichlich Heu, faserreiches Futter und Beschäftigung bereit und sorgen Sie für stressarme Haltung. Beobachten Sie, ob sich Verdauung und Verhalten bessern.

Wann zum Tierarzt

Treten Verdauungsprobleme auf oder hört das Fellfressen trotz verbesserter Haltung nicht auf, sollte ein Tierarzt eine zugrunde liegende Ursache abklären.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.