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Magenschleimhautentzündung beim Pferd: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Magenschleimhautentzündung beim Pferd, medizinisch Gastritis genannt, ist eine Reizung und Entzündung der Schleimhaut, die den Magen von innen auskleidet. Diese Schleimhaut schützt die Magenwand normalerweise vor der aggressiven Magensäure. Wird das Gleichgewicht durch Stress, lange Fresspausen, zu viel Kraftfutter, hastiges Fressen oder Bewegung auf leeren Magen gestört, kann die Säure die Schleimhaut angreifen und entzünden. Die Gastritis gilt als Vorstufe oder Begleiterscheinung von Magengeschwüren und verursacht Unwohlsein, das sich oft nur zurückhaltend zeigt. Mögliche Anzeichen sind Leistungsabfall, wählerisches Fressen, wiederkehrende leichte Koliken oder Empfindlichkeit im Gurtbereich. Ihre Bedeutung liegt darin, dass eine anhaltende Reizung fortschreiten und die Lebensqualität sowie die Nutzbarkeit des Pferdes spürbar beeinträchtigen kann.

Typische Anzeichen

Die Entzündung zeigt sich unspezifisch:

  • wählerisches Fressen
  • Leistungsabfall
  • Empfindlichkeit beim Gurten
  • gelegentlich leichte Koliken

Mögliche Ursachen

Verschiedene Faktoren begünstigen die Entzündung:

  • lange Fresspausen
  • viel Kraftfutter und wenig Raufutter
  • Stress
  • Belastung mit leerem Magen

Was Sie tun können

Bieten Sie häufig Raufutter an und vermeiden Sie lange Fresspausen. Reduzieren Sie Stress und geben Sie vor der Arbeit etwas Raufutter.

Magenschleimhautentzündung beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Da eine Magenschleimhautentzündung als dringend einzustufen ist, sollten Sie den Tierarzt hinzuziehen, wenn Ihr Pferd anhaltende Beschwerden wie wählerisches Fressen, Leistungsabfall, wiederkehrende leichte Koliken oder Empfindlichkeit im Gurtbereich zeigt. Eine frühe Abklärung, oft über eine Magenspiegelung, hilft, das Ausmaß der Reizung einzuschätzen und Fütterung sowie Haltung anzupassen. Je eher gegengesteuert wird, desto besser lässt sich ein Fortschreiten zu Magengeschwüren vermeiden. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn Ihr Pferd eine anhaltende oder heftige Kolik zeigt, sich wiederholt wälzt und scharrt oder das Futter vollständig verweigert und dabei apathisch wirkt. Solche Zeichen deuten auf eine ernste Verschlechterung hin. Rufen Sie in diesen Fällen umgehend den Tierarzt und warten Sie nicht ab.

Wann wird es zum Notfall?
  • Anhaltende oder heftige Kolik
  • Wiederholtes Wälzen und Scharren
  • Vollständige Futterverweigerung mit Apathie
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.