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Kolik-Anzeichen beim Pferd erkennen: Was zu tun ist

Tierart:Pferde

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was bedeutet das?

Kolik-Anzeichen bedeuten, dass das Pferd Schmerzen im Bauchraum, dem Abdomen, empfindet und diese durch sein Verhalten zeigt. Typisch sind Scharren, häufiges Umsehen oder Beißen zum Bauch, Hinlegen und Aufstehen im Wechsel sowie Wälzen. Die Anzeichen reichen von leichter Unruhe und Fressunlust bis zu heftigem, unkontrolliertem Wälzen. Hinter einer Kolik können viele Ursachen stehen, etwa eine Verstopfung, eine Gasansammlung, ein Krampf der Darmmuskulatur oder eine Verlagerung von Darmabschnitten. Manche Formen sind vergleichsweise harmlos, andere lebensbedrohlich, und von außen lässt sich das oft nicht sicher unterscheiden. Weil sich eine Kolik rasch verschlechtern kann, ist Ihre genaue Beobachtung von Verhalten, Kotabsatz und Kreislauf entscheidend, um schnell richtig zu reagieren.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie auf typische Schmerzzeichen:

  • Scharren und häufiges Umsehen zum Bauch
  • Hinlegen und Wälzen
  • Schwitzen und Flehmen
  • fehlender Kotabsatz

Kolik-Anzeichen beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei deutlichen Kolik-Anzeichen kontaktieren Sie umgehend eine auf Pferde eingerichtete Notdienstpraxis oder Pferdeklinik und stellen Sie das Tier ohne Verzögerung dort vor, da eine Kolik jederzeit lebensbedrohlich werden kann und von außen nicht sicher einzuschätzen ist. Warten Sie nicht ab, ob sich die Symptome von selbst legen, denn sonst geht wertvolle Zeit verloren. Ein sofortiger Notfall und höchste Eile besteht, wenn sich das Pferd heftig und unkontrolliert wälzt, wenn es keinen Kot mehr absetzt und keine Darmgeräusche mehr zu hören sind oder wenn die starken Schmerzen anhalten. Hilfreich ist, wenn Sie Zeitpunkt des Beginns, den letzten Kotabsatz und die letzte Fütterung notieren, damit die Tierärztin oder der Tierarzt rasch handeln kann. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit man Sie dort erwartet; erreichen Sie niemanden, fahren Sie dennoch sofort los, ohne weitere Zeit mit Anrufen zu verlieren.

Wann ist es ein Notfall?
  • Pferd waelzt sich heftig und unkontrolliert
  • kein Kotabsatz und fehlende Darmgeraeusche
  • anhaltende, starke Schmerzen

Mögliche Ursachen

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