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Epilepsie bei der Katze

auch: Krampfleiden · Anfallsleiden

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der es immer wieder zu Krampfanfällen kommt. Diese entstehen durch plötzliche, unkontrollierte elektrische Entladungen im Gehirn. Während eines Anfalls kann die Katze zucken, steif werden, speicheln und das Bewusstsein verlieren. Man unterscheidet eine Form ohne fassbare Ursache von solchen, die Folge einer anderen Erkrankung des Gehirns oder des Stoffwechsels sind. Bei Katzen sind Anfälle seltener als bei Hunden.

Typische Anzeichen

Anfälle laufen oft nach einem ähnlichen Muster ab.

  • wiederkehrende Krampfanfälle
  • Muskelzuckungen oder Steifheit
  • Speicheln und Bewusstseinsverlust
  • Verwirrtheit nach dem Anfall
  • verändertes Verhalten vor dem Anfall

Mögliche Ursachen

Krampfanfälle können verschiedene Ursachen haben.

  • Epilepsie ohne fassbare Ursache
  • Erkrankungen oder Tumoren im Gehirn
  • Stoffwechselstörungen wie Leber- oder Nierenprobleme
  • Vergiftungen

Was Sie tun können

Bleiben Sie während eines Anfalls ruhig, entfernen Sie Gegenstände in der Nähe und notieren Sie Dauer und Ablauf. Fassen Sie nicht ins Maul.

Wann zum Tierarzt

Bei einem ersten Krampfanfall, mehreren Anfällen kurz hintereinander oder einem Anfall über mehrere Minuten sollten Sie zeitnah bzw. sofort tierärztliche Hilfe aufsuchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.