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Diabetes beim Hund

auch: Zuckerkrankheit · Diabetes mellitus

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper den Blutzucker nicht mehr richtig regulieren kann. Normalerweise schleust das Hormon Insulin den Zucker aus dem Blut in die Zellen, wo er als Energie dient. Fehlt Insulin oder wirkt es nicht ausreichend, bleibt der Zucker im Blut und die Zellen hungern trotz vollem Blutkreislauf. Die Folge sind erhöhte Blutzuckerwerte und eine Reihe spürbarer Beschwerden, die eine lebenslange Betreuung erfordern.

Typische Anzeichen

Diabetes entwickelt sich oft schleichend mit einigen verräterischen Zeichen.

  • auffällig starker Durst und vermehrtes Trinken
  • häufiges Wasserlassen und größere Urinmengen
  • gesteigerter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust
  • Mattigkeit und nachlassende Aktivität
  • mitunter eine sich entwickelnde Linsentrübung

Mögliche Ursachen

Bei der Entstehung von Diabetes spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

  • gestörte oder fehlende Insulinproduktion
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • hormonelle Einflüsse, etwa nach der Läufigkeit
  • erbliche Veranlagung bei bestimmten Rassen
  • Begleiterkrankungen wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung

Was Sie tun können

Achten Sie auf den Wasser- und Futterkonsum Ihres Hundes und notieren Sie auffällige Veränderungen, um sie dem Tierarzt zu schildern. Halten Sie feste Fütterungszeiten ein und sorgen Sie für regelmäßige, moderate Bewegung. Verändern Sie das Futter nicht eigenmächtig drastisch.

Wann zum Tierarzt

Lassen Sie auffällig starken Durst, vermehrtes Wasserlassen oder unerklärlichen Gewichtsverlust tierärztlich abklären. Wirkt Ihr Hund plötzlich sehr schwach, benommen oder erbricht er wiederholt, suchen Sie umgehend Hilfe auf.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.