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Dehydrierung (Austrocknung) bei Reptilien

auch: Dehydrierung · Austrocknung · Flüssigkeitsmangel · Exsikkose

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Dehydrierung beschreibt einen Mangel an Flüssigkeit im Körper. Reptilien nehmen Wasser je nach Art über Trinken, Futter oder die Luftfeuchtigkeit auf, und wenn diese Quellen fehlen, trocknen sie aus. Das Blut dickt ein, die Nieren werden belastet und die Haut verliert an Spannkraft. Eine zu trockene Terrarienluft oder eine fehlende Trinkmöglichkeit sind die häufigsten Ursachen.

Typische Anzeichen

Auf eine Austrocknung deuten hin:

  • eingefallene, eingesunkene Augen
  • trockene, faltige Haut mit verzögerter Hautfalte
  • vermehrte Häutungsprobleme
  • zäher, stark konzentrierter Urin
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit

Mögliche Ursachen

Häufige Ursachen sind:

  • zu niedrige Luftfeuchtigkeit
  • fehlende oder verschmutzte Wasserstelle
  • Erkrankungen mit Flüssigkeitsverlust wie Durchfall
  • zu hohe Temperaturen ohne Ausgleich

Was Sie tun können

Bieten Sie frisches Wasser an, passen Sie die Luftfeuchtigkeit an die Art an und ermöglichen Sie bei vielen Arten ein flaches Bad. Sprühen Sie das Terrarium bei feuchtigkeitsliebenden Arten regelmäßig ein.

Wann zum Tierarzt

Bei eingefallenen Augen, anhaltender Schwäche oder zusätzlichem Durchfall sollten Sie tierärztlichen Rat einholen, da eine Infusion nötig sein kann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.