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CO2-Übersättigung bei Fischen: Anzeichen und was hilft

Fische★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine CO2-Übersättigung entsteht, wenn zu viel Kohlendioxid im Wasser gelöst ist. Hohe Werte erschweren den Fischen die Atmung, weil das überschüssige Kohlendioxid den Gasaustausch an den Kiemen behindert. Zugleich kann ein hoher CO2-Gehalt den pH-Wert des Wassers absenken und so die Lebensbedingungen zusätzlich verschlechtern. Häufig entsteht das Problem durch eine zu stark eingestellte CO2-Zufuhr, etwa in bepflanzten Aquarien, oder durch eine unzureichende Wasserbewegung, die zu wenig Gasaustausch mit der Luft zulässt. Für die Tiere äußert sich die Übersättigung typischerweise in beschleunigter und angestrengter Atmung. Weil meist das gesamte Becken betroffen ist, können mehrere Fische gleichzeitig Anzeichen von Atemnot zeigen und rasch in einen kritischen Zustand geraten, wenn der Kohlendioxidgehalt nicht abgesenkt wird.

Typische Anzeichen

Folgende Anzeichen sind typisch:

  • Schnappatmung trotz ausreichend Sauerstoff
  • Unruhe oder Trägheit
  • Sammeln an der Oberfläche

Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:

  • zu hohe CO2-Düngung im Pflanzenaquarium
  • fehlende Wasserbewegung
  • nächtliche Atmung der Pflanzen

Was Sie tun können

Reduzieren Sie die CO2-Zufuhr und erhöhen Sie die Oberflächenbewegung. Sorgen Sie für ausreichend Belüftung.

CO2-Übersättigung bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einer CO2-Übersättigung ist eine Überprüfung der Wasserchemie und fachkundige Beratung ratsam, wenn Fische anhaltend angestrengt atmen. Kontrollieren Sie den CO2-Gehalt und den pH-Wert und sorgen Sie für ausreichende Wasserbewegung, um den Gasaustausch zu verbessern. Zu einem sofortigen Notfall wird die Situation, wenn die Schnappatmung trotz zusätzlicher Belüftung anhält, wenn sich Fische kraftlos an der Oberfläche sammeln oder wenn mehrere Tiere gleichzeitig apathisch werden oder taumeln. In solchen Fällen sollten Sie die CO2-Zufuhr sofort unterbrechen, die Belüftung verstärken und unverzüglich fischkundigen Rat einholen. Handeln Sie ohne Verzögerung, da ein stark überhöhter Kohlendioxidgehalt innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich werden kann und rasche Gegenmaßnahmen über den Ausgang entscheiden. Überprüfen Sie anschließend die Einstellung der CO2-Zufuhr, um ein erneutes Ansteigen zu verhindern.

Wann wird es zum Notfall?
  • Anhaltende Schnappatmung trotz zusätzlicher Belüftung
  • Fische sammeln sich kraftlos an der Oberfläche
  • Mehrere Tiere gleichzeitig apathisch oder taumelnd
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.