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Chronischer Husten beim Pferd: Ursachen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Chronischer Husten beim Pferd ist ein länger als etwa drei Wochen anhaltender oder immer wiederkehrender Husten und ein Zeichen dauerhafter Reizung der Atemwege. Ihm liegt meist eine fortbestehende Entzündung der Bronchien (chronische Bronchitis) zugrunde, bei der die Atemwegsschleimhaut gereizt bleibt und vermehrt Schleim bildet. Häufig spielen Staub, Schimmelsporen in Heu und Einstreu, schlechte Stallluft oder allergische Reaktionen eine Rolle. Betroffene Pferde husten besonders zu Belastungsbeginn oder beim Fressen, zeigen erschwerte Atmung und mitunter Leistungsabfall. Anders als ein akuter Infekt verschwindet chronischer Husten nicht von selbst, sondern kann sich bei anhaltender Reizung verschlimmern. Er zählt zu den häufigen, langwierigen Atemwegsproblemen des Pferdes und ist stark von den Haltungsbedingungen abhängig.

Typische Anzeichen

Der Husten begleitet das Pferd dauerhaft:

  • wiederkehrender Husten über Wochen
  • Husten besonders bei Belastung oder Staub
  • vermehrter Nasenausfluss
  • abnehmende Belastbarkeit

Mögliche Ursachen

Verschiedene Faktoren halten den Husten aufrecht:

  • equines Asthma
  • staubige Haltung
  • chronische Infektionen
  • Allergien

Was Sie tun können

Sorgen Sie für staubarme Haltung mit gewässertem Heu und guter Luft. Viel Bewegung an der frischen Luft entlastet die Atemwege.

Chronischer Husten beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Chronischer Husten entwickelt sich schleichend, weshalb eine tierärztliche Abklärung wichtiger ist als sofortige Eile. Wenn Ihr Pferd über mehrere Wochen hustet, immer wieder Hustenanfälle zeigt, vermehrt Schleim abhustet oder unter Belastung schlechter Luft bekommt, sollten Sie die Atemwege tierärztlich abklären lassen, um die Ursache einzugrenzen und die Haltung anzupassen. Auch Leistungsabfall oder eine erkennbar angestrengte Atmung sind Gründe für eine Untersuchung. Verbessern Sie in der Zwischenzeit die Luftqualität, indem Sie Staub reduzieren, Heu bei Bedarf anfeuchten und für gute Belüftung sorgen. Verschlechtert sich die Atmung deutlich, tritt Atemnot in Ruhe auf oder wird das Pferd matt und fressunlustig, sollten Sie zeitnah tierärztliche Hilfe holen. Je früher die Ursache angegangen wird, desto besser lässt sich ein Fortschreiten vermeiden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.