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Blasensteine beim Kaninchen

auch: Urolithiasis · Harnsteine

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Blasensteine, fachsprachlich Urolithiasis genannt, sind feste Steine, die sich aus Kalksalzen im Urin der Blase bilden. Sie entstehen oft aus verdichtetem Harngrieß. Gefährlich werden sie, wenn ein Stein die Harnröhre verstopft, denn dann kann das Kaninchen keinen Urin mehr absetzen, was rasch lebensbedrohlich wird.

Typische Anzeichen

Blasensteine verursachen deutliche Beschwerden beim Harnabsatz:

  • Starkes Pressen und Schmerzen beim Urinieren
  • Blutiger Urin
  • Häufiges, erfolgloses Hinhocken zum Urinieren
  • Völliger Harnverhalt, wenn ein Stein den Abfluss blockiert
  • Unruhe, Zähneknirschen und Fressunlust

Mögliche Ursachen

Steine entstehen meist aus einem gestörten Mineralhaushalt:

  • Anhaltender Harngrieß durch kalziumreiche Fütterung
  • Zu geringe Wasseraufnahme
  • Bewegungsmangel und Übergewicht
  • Wiederholte Blasenentzündungen

Was Sie tun können

Sorgen Sie für reichlich Wasser und Bewegung und beobachten Sie, ob noch Urin abgesetzt wird. Verzichten Sie auf jegliche Versuche, den Harnabsatz selbst zu erzwingen.

Wann zum Tierarzt

Setzt Ihr Kaninchen trotz Pressen keinen Urin mehr ab, ist das ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Hilfe.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.