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Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund

auch: Pankreatitis

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Bauchspeicheldrüse, fachlich Pankreas, produziert Verdauungssäfte und Hormone. Bei einer Pankreatitis entzündet sich dieses Organ, und die Verdauungsenzyme beginnen, das eigene Gewebe anzugreifen. Das verursacht heftige Bauchschmerzen und Erbrechen. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung kann mild verlaufen, aber auch schwer und lebensbedrohlich werden.

Typische Anzeichen

Eine Pankreatitis zeigt sich vor allem durch Verdauungsbeschwerden. Typisch sind:

  • wiederholtes Erbrechen
  • starke Bauchschmerzen, oft mit der typischen Gebetshaltung
  • Appetitlosigkeit und Mattigkeit
  • Durchfall und aufgekrümmter Rücken
  • Fieber und vermindertes Trinken

Mögliche Ursachen

Auslöser ist eine Überlastung oder Reizung der Bauchspeicheldrüse. Begünstigend wirken:

  • sehr fettreiches Fressen oder Essensreste
  • Übergewicht
  • bestimmte Vorerkrankungen oder Medikamente
  • in vielen Fällen bleibt die Ursache unklar

Was Sie tun können

Vermeiden Sie fettreiche Mahlzeiten und geben Sie keine Essensreste vom Tisch. Sorgen Sie für Ruhe und beobachten Sie Ihren Hund genau. Eine fettarme Ernährung kann nach Rücksprache helfen.

Wann zum Tierarzt

Bei starken Bauchschmerzen, wiederholtem Erbrechen und Apathie sollten Sie zügig eine Tierarztpraxis aufsuchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.