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Das Auge meines Exoten tritt hervor: Warnzeichen erkennen

Exoten★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Ein Augenvorfall, fachlich Bulbusprolaps, bezeichnet das Heraustreten des Augapfels aus der knöchernen Augenhöhle bei Exoten. Der Augapfel liegt dann teilweise oder ganz vor dem Lidspalt, während Lider, Muskeln und Gefäße gespannt oder verletzt werden. Auslöser sind meist ein stumpfes Trauma, ein Sturz, ein Biss oder starker Druck auf den Kopf. Durch die veränderte Lage trocknet die Hornhaut rasch aus, die Durchblutung wird gestört und das Auge schwillt an. Je länger der Augapfel ungeschützt vorliegt, desto stärker leiden Hornhaut, Sehnerv und die umgebenden Strukturen. Besonders anfällig sind Tiere mit von Natur aus hervorstehenden Augen, bei denen schon eine geringere Krafteinwirkung genügt. Für das Tier ist der Zustand sehr schmerzhaft, und ohne rasche fachgerechte Versorgung droht der dauerhafte Verlust des Auges oder eine bleibende Schädigung des Sehvermögens.

Typische Anzeichen

Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • sichtbar hervorstehender Augapfel
  • Schwellung um das Auge
  • Schmerz und Unruhe
  • Trübung des Auges
  • Blutung

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:

  • Verletzungen oder Schläge
  • starker Druck im Kopfbereich
  • Tumoren hinter dem Auge
  • Kämpfe mit Artgenossen

Was Sie tun können

Halten Sie das Auge feucht und sauber und verhindern Sie weiteres Reiben. Transportieren Sie das Tier vorsichtig zur Praxis.

Augenvorfall bei Exoten (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?

Ein Augenvorfall ist immer ein Notfall und muss ohne jede Verzögerung tierärztlich versorgt werden. Kontaktieren Sie umgehend eine auf Exoten eingerichtete Notdienstpraxis oder Tierklinik und stellen Sie das Tier dort sofort vor, denn jede Stunde zählt: Die freiliegende Hornhaut trocknet schnell aus, und ohne rechtzeitige Behandlung kann das Auge verloren gehen. Warten Sie nicht ab, ob sich der Zustand von selbst bessert, und versuchen Sie nicht, den Augapfel selbst zurückzudrücken. Auch wenn das Tier ansonsten stabil wirkt, rechtfertigt ein vorgefallenes Auge stets die sofortige Vorstellung. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit das Praxisteam vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie trotzdem ohne weiteres Zuwarten los.

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