Kurz gesagt
Hund und Katze dürfen gelegentlich etwas Thunfisch (in Wasser, ungesalzen) bekommen, als Dauerkost ist er aber ungeeignet. Als Raubfisch reichert Thunfisch Quecksilber an, das sich bei häufigem Fressen im Körper ansammeln kann, und Thunfisch in Öl oder mit Salz belastet zusätzlich. Besonders Katzen mögen ihn sehr, doch reine Thunfisch-Fütterung führt zu Nährstoff-Ungleichgewichten und kann einen Vitamin-E-Mangel begünstigen. Achte bei Überfütterung auf Durchfall und Erbrechen, bei gesalzenem Fisch auf starken Durst und langfristig auf Fellprobleme. Bei stark gesalzenem Thunfisch, großen Mengen oder anhaltenden Symptomen kontaktiere den Tierarzt; löse kein Erbrechen selbst aus. Als seltener Happen bleibt Thunfisch vertretbar.
Warum
Thunfisch als Raubfisch reichert Quecksilber an, das sich bei häufigem Fressen im Körper ansammeln kann. Thunfisch in Öl oder mit Salz belastet zusätzlich. Besonders Katzen mögen ihn sehr, doch reine Thunfisch-Fütterung führt zu Nährstoff-Ungleichgewichten und kann einen Vitamin-E-Mangel begünstigen. Als seltener Happen ist er vertretbar.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Bei Überfütterung: Durchfall, Erbrechen
- Starker Durst (bei gesalzenem Thunfisch)
- Langfristig: Fellprobleme, Schmerzempfindlichkeit (bei Vitamin-E-Mangel)
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Eine kleine Menge ist unkritisch – beobachten und Wasser anbieten. Bei stark gesalzenem Thunfisch, großen Mengen oder anhaltenden Symptomen den Tierarzt kontaktieren. Löse niemals selbst Erbrechen aus.
Sichere Alternative
Gegarter, grätenfreier Lachs oder Weißfisch in kleiner Menge als Fisch-Leckerli.