Kurz gesagt
Hund, Katze und Kaninchen dürfen ein kleines Stück Banane als seltenes Leckerli bekommen, denn die Frucht ist ungiftig und liefert Kalium und Ballaststoffe. Problematisch ist der hohe Zuckergehalt: In größeren oder häufigen Mengen fördert er Verdauungsbeschwerden und Gewichtszunahme. Katzen brauchen als Fleischfresser ohnehin kein Obst, und Kaninchen reagieren empfindlich auf Zucker, weshalb hier nur ein sehr kleines Stück angebracht ist. Achte nach dem Fressen auf weichen Kot oder Blähungen. Wirkt besonders ein Kaninchen danach schlapp oder frisst nicht mehr, kontaktiere umgehend den Tierarzt. In kleiner Menge bleibt Banane ein unbedenklicher, aber verzichtbarer Gelegenheitssnack.
Warum
Banane ist ungiftig und liefert Kalium und Ballaststoffe, enthält aber viel Zucker. Hunde vertragen kleine Stücke gut. Katzen als Fleischfresser brauchen kein Obst, mögen es meist ohnehin nicht und sollten es nur minimal bekommen. Kaninchen reagieren empfindlich auf Zucker; eine zu große Menge kann ihre Verdauung stören, daher nur ein sehr kleines Stück.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Bei Überfütterung: weicher Kot, Durchfall
- Blähungen, Verstopfung
- Kaninchen: aufgeblähter Bauch, Fressunlust, Trägheit
- Langfristig: Gewichtszunahme
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Ein kleines Stück ist unbedenklich – beobachten und Wasser anbieten. Frisst besonders ein Kaninchen viel Banane und wirkt danach schlapp oder frisst nicht mehr, umgehend den Tierarzt kontaktieren. Löse niemals selbst Erbrechen aus.
Sichere Alternative
Für Hund/Katze ein Stück Apfel (ohne Kerne); für Kaninchen ein Blatt Grünzeug oder etwas Kräuter.